Frosthechte…

Es ist mal wieder so weit…der Winter verhält sich heuer zwar noch immer recht human, doch er ist definitiv da…  Während bei uns in der Obersteiermark schon der erste Schnee die Wälder und Wiesen bedeckte, herrschten in der Untersteiermark noch immer optimales Angelwetter…

Alle Stellen am Wasser waren leicht zugänglich und nun waren auch vom Ufer aus die markanten Stellen perfekt einsehbar. Die Köderfische und natürlich auch die Räuber haben sich in die flacheren Gewässerzonen zurückgezogen und tummelten sich dort in riesigen Schwärmen.

Jeder Wurf war ein irrwitziges Gefühl, bei dem man ständig die Berührung zwischen den Rotfedern und dem Jigkopf im Handteil zu spüren bekommen hat… was die Bisserkennung der oft sehr zögerlichen Bisse nicht gerade vereinfacht hatte…

Man konnte nun an Stellen, an denen man schon beim reinen Hinsehen den Hecht förmlich unter den natürlichen Unterständen auf’s Futter warten sieht, seine Köder präsentieren… und einige fette Hechte zum Landaufenthalt überzeugen…

  

Der Hitcher, welcher vor kurzem noch als der volle Bringer galt, wurde von den Hechten nur mehr mit einem 5cm- Sicherheits- Abstand beäugelt und in hinterher schwimmenden Manier beobachtet, auch nicht auf den kleineren Bruder, den 80er Jerk & Twitch wollten sie reinfallen. Gezogen hat wieder einmal der Pro Shad in jeglichen Farben… ganz langsam und komplett ruhig geführt brachten die Gummis immer wieder kurz vor dem Aufschlagen auf dem Gewässergrund satte Bisse… um eine extrem lange uns langsame Absinkphase zu gewährleisten verwende ich in der “langsameren Zeit” gern den Stand Up Jig Bigfoot mit 10 bis maximal 15g und lasse den Köder dann an gespannter Schnur ohne viel Bewegung in großen Bögen zum Gewässergrund absinken. Die äußerst aktiven Räuber liefern auch im Spätherbst tolle Fluchtversuche, welche aber alle mithilfe der Pro Series Shad Force und der neuen Quantum Smoke perfekt vereitelt werden konnten… Ob kopflastig hin oder her… das Gerät muss einfach super in der Hand liegen und die Rutenaktion, Griff und Rolle mit der eigenen Art und Weise des Fischens harmonieren…

so, mal schauen ob sich heuer noch eine Session ausgeht, bevor all die Gewässer dann endgültig zugefroren sind…

ihr werdet es natürlich an dieser Stelle erfahren… :-)

cu stone…

Laub am Baum, kaum…

Dem kürzesten Herbstgedicht im Titel nach zu urteilen ist eines sicher, der Winter rückt mit großen Schritten näher… doch bei diesen Temperaturen muss man einfach ans Wasser… +5°C, eine fast schon laue Priese am Wasser und die Räuber beissen wie verrückt, was will man mehr… ein Traum! der Rest der Angelwelt treibt sich auf irgendwelchen Messen oder Christkindlmärkten rum und somit gehört einem das Gewässer alleine… man kommt überall perfekt ans Wasser, ohne Gestrüpp und anderem Gekreuch und Gefleuch…Doch irgendetwas trübte den fast perfekten Tag! hmmm… ach genau… da sieh her, was da so alles zum Vorschein kommt… wirklich, einfach nur irre und unentschuldbar…

überall und fein verteilt...

wo man hinsieht, Müll, Berge von Müll, oder fein verteilt… man kann es sich aussuchen, doch es ist egal, er ist überall…

einfach irre...

… und das krasse daran ist… wenn man nicht mehr bewusst hinsieht, übersieht das menschliche Auge mittlerweile den fein verteilten Müll… man ist es anscheinend schon gewohnt… und ich hab nicht annähernd alle Stellen fotografiert…

einfach irre...

Ich möchte bei Gott kein Moralapostel sein, doch ihr -die das gewesen seid- seid alle riesige ARSCHLÖCHER…

wirklich irre...

Richtig! in diesem Artikel gibt es keinen einzigen Fisch zu sehen… und nicht weil es an den Fängen gemangelt hätte, sondern um einige von euch Vollidioten wachzurütteln!
Wer mich kennt weiß, dass ich Leute hasse die Dinge verallgemeinern, doch ich kann grad nicht anders!
Fische gibt’s wieder wenn ich mich abreagiert hab… cu stone

Mit Carphunter&Co on the rocks!

Früh Morgens... Solls am Besten laufen...Wenn das App am Smartphone eine grenzenlose Beissaktivität angibt und man die Einladung bekommt an einer vielversprechend-  alten Schottergrube den Raubfischen nachzustellen, ist eine Anreise von 2 Stunden und eine Temperatur von unter Null nebensächlich! Mal dezent um halb 5 am Morgen (eigentlich mitten in der Nacht) ‘nen Kaffe runtergewürgt und inmitten der nächtlichen “Party- Heimkehrer” das Tackle ins Auto verladen peitschte ich die von Frost überzogene Karre Richtung Süden… ja, ja, man denkt immer im Süden sei es wärmer, denkste… Nebel und ein leichtes Lüftchen mit Temperaturen unter Null wurden uns geboten, doch egal die Monsterhechte warteten schon mit fletschenden Zähnen auf die feinsten Kunstköder von uns serviert “on the Rocks”… Schnell haben wir noch mal im Carphunter&Co- Shop die Tackleboxen mit den neuesten Neuigkeiten aufgefüllt und sind ab, weiter Richtung Süden gebraust…

Die prophezeiten Riesenmonster ;-) entpuppten sich dann als wahnsinnig aufgestachelte  Teenies die uns einen lustigen Vormittag bescherten und immer wieder -in Ufernähe- wie verrückt auf unsere Köder  losgingen…


Carphunter&Co Hecht auf Slick Stick

Einige -durch gefrorene Ringe an der Rute- abgefetzte Montagen später traten wir  dann komplett durchgefroren die Rückreise zum Shop an. Der alte Karpfenspezi Markus, der zum Thema Raubfisch gern mal tiefstapelt, stellte sich über den ganzen Vormittag hinweg verdammt geschickt an und konnte somit auch einige “Zahnfische” landen… und seinem Grinsen nach zu urteilen müssen es nicht immer “theB!gOne” sein um glücklich zu machen… :-)

Carphunter&Co Hecht auf FOX Rage HitcherCarphunter&Co Hecht auf FOX Rage Hitcher
Unterm Strich war es ein verdammt kalter, aber dennoch sehr gelungener Vormittag an einem für mich komplett neuen und unbekanntem Gewässer und obwohl die ganz großen Jungs ausblieben hatten wir -mal wieder gemeinsam am Wasser- mächtig Spaß! Danke nochmal an Markus für die Einladung und ich hoffe wir können so eine Session bald mal wiederholen…
in diesem Sinne, nutzt die letzten paar Tage am Wasser, denn der Winter ist wieder sehr, sehr lang!
cu -stone-

“Alter Schwede!”

Die Nächte werden länger, die Tage werden kälter, die Gewässer werden ruhiger und die Raubfische werden fetter. Kurz gesagt, der späte Herbst ist da und das bedeutet Raubfischzeit! Durch die sehr warmen Temperaturen bis spät in den Herbst hinein sind noch immer reichlich Wasserpflanzen in den Gewässern, was die ganze Sache nicht wirklich vereinfacht… Doch ausgemacht ist ausgemacht, versprochen ist versprochen und ich hab mich schon den ganzen Sommer über auf diese Session gefreut! Nun hat es gepasst und ich konnte mein Versprechen einlösen… mit Micke zu versuchen ein paar Hechte für einen kurzen Landaufenthalt zu überzeugen… Das ganze wäre ja nur halb so spannend, wenn er nicht aus dem “Hechtland” Schweden käme und hier im “Kuhland” Österreich mit mir auf die Hechtpirsch gehen würde… Nebenbei hat er noch nie in seinem Leben einen Hecht gefangen und deswegen musste es einfach klappen, zumindest einen Hecht, egal wie groß, mit einem schönen Drill… das was das Ziel des Tages! Es war gar nicht so ohne mit diesem Gedanken im Nacken ans Wasser zugehen, wenn man weiss wie launisch die Biester manchmal sein können… doch es war ein wundervoller Tag mit Kaiserwetter und vor allem reichlich Hecht!

Mickes 1. Hecht auf Pro Shad...

Nach ein paar Tips von mir hatte er den Dreh verblüffend schnell raus uns so durchforsteten wir das Gewässer systematisch nach den heiss ersehnten Raubfischen… und nach drei Stunden war’s dann so weit der erste Hecht krachte auf Mickes Pro Shad… natürlich genau in dem Moment als ich beim Auto war um meine Montage neu zu bauen… hatte mal wieder dezent die komplette Montage abgerissen… leicht stressig und natürlich ohne Kescher konnten wir seinen ersten Hecht doch noch sauber landen!

kalt, sehr kalt...

Der Tag war für uns beide gerettet! Er hatte noch ein paar Bisse, konnte noch einen kleineren Hecht landen und wollte dann gar nicht mehr aufhören… Erst als es schon stockdunkel und mittlerweile verdammt kalt war, packten wir unser Takle wieder mit einem fetten Grinsen zusammen und ließen den Tag bei einem Abschlussdrink noch mal Revue passieren… Ich bin mir sicher, dass ich Micke mit dem Raubfischvirus infiziert hab und wir so eine Session ganz bestimmt noch einmal wiederholen werden!

Einfach ein großartiger Tag!

cu -stone-

Hitch(er)- the Date Doctor

Wie im letzten Artikel schon angekündigt, haben mir immer mehr Hechte einen fetten Korb verpasst und so hatte ich bei meinen Sessions immer weniger Dates mit meinen grüngestreiften Freunden! Anfang Herbst bemerkte ich schon, dass die Bisse über einen längeren Zeitraum hinweg immer zögerlicher kamen, was zwar mal an einem Tag vorkommen kann, ich über längere Zeit aber als Warnzeichen interpretiere, an dem ich bemerke, dass meine Köder enttarnt wurden und die Hecht nur mehr -wenn überhaupt- ganz vorsichtig an die Pro Shads ran gingen.

Nebel und unheilig kalt...

Egal ob im düsteren Nebel oder bei strahlendem Sonnenschein, die Bisse kamen nicht mehr so wehement und das obwohl die Shad Force jeden Biss wie einen Blitzschlag in die Hand weiterleitet. Apropos Shad Force… die Rute ist wirklich ein Hammerteil, welches sich nach dieser Saison auf alle Fälle einen eigenen Testbericht verdient hat…

Shad Force zweckentfremdet...

Ich machte also noch so meine Fänge auf den Pro Shads, doch nicht in altbekannter Manier! Umdenken war angesagt… Dementsprechend runter ging es natürlich auch mit der Fangquote. Die Hitcher Crank & Troll steckten nach zwei Kurbeldrehungen im Kraut fest, die Gonzos und Slick Sticks waren bei dem ständigen Wind nicht sauber zu fischen… so machte ich die Pforten zu dem sehr langsam sinkenden Hitcher Jerk & Twitch auf und zwar genau zu diesen Monstergeschossen, die es ab 2012 auch mit Tauchlippe geben wird…

FOX-Rage-Hitcher-4

FOX-Rage-Hitcher-3Ehrlich gesagt fühlet ich mich mit diesen Dingern ohne Tauchlippe nie so richtig wohl am Wasser… denn da is nix mit einfach dumm einkurbeln oder einfach beim Einholen ein wenig zupfen… Anfangs versuchte ich noch irgendwelche krautfreien stellen zu Finden, an denen der Hitcher Crank & Troll nicht gleich den ganzen Krautstock aufnahm, doch diese Methode war verdammt unlustig zu fischen… Es half nichts, der Jerk & Twitch musste die Quote retten… Zum Werfen kann ich nur sagen ist das Ding einfach genial… da hab ich an Stellen gefischt, an denen sicher noch nie ein Kunstköder gesichte worden ist… (Bootsangeln ist an diesem Gewässer leider verboten) Doch die Dinger haben standardmäßig nicht wirklich eine prickelnde Aktion… da musste alles aus der Rute kommen…

…doch nach ein paar Stunden intensiver Beschäftigung mit den Dingern haben sich zwei verschiedene Techniken herauskristallisiert, deren Erfolg eindeutig mit “FISCH” bestätigt wurde…

FOX-Rage-Hitcher-2

Es zeigt sich nur mal wieder eines, den großen Erfolg am Wasser bringt die Zeit! Beschäftigt man sich nur lange genug mit einem Köder, kommt man dahinter wofür er entwickelt wurde und dann fangen auch die Fische an zu beissen… und nach ein paar Sessions kann ich euch Sagen das Ding ist ein Superknüller! Wie schon erwähnt, zum Werfen einfach der Hammer, mit der Shad Force – wobei nach Herstellerangaben weit unterdimensioniert- supergenial zu fischen und lockt die Raubfische durch ein dumpfes Klacken von der Ferne… Erfrischend ist die Tatsache, dass ich an gewissen Stellen nicht einmal mit den Pro Shad zu den damaligen glorreichen Zeiten so viel Fisch gefangen hab wie jetzt mit dem Hitcher!

FOX-Rage-Hitcher-1Hitcher Jerk & Twitch- Hecht

Mit diesem Teil kann man auf unchristliche Distanzen fischen und kommt natürlich so an Stellen, wo die Gummi- und Wobblerfreunde nur mit dem Fernglas hinsehen, aber nie mit einem Köder auf die Raubfischjagt gehen können…

predatorfishing-at-20111
UND! vor allem jetzt im Herbst wo die Tage immer kürzer werden und man immer schneller in die Dämmerung kommt kann man die Angelei mit diesem Köder locker um eine Stunde verlängern, da durch die Geräusche die er von sich gibt, die Raubfische auch noch im Dunkeln angelockt werden und auf den Köder beissen!

und es wurde noch kälter...

Nach Einbruch der Dunkelheit war bei meinen Pro Shads immer der “Ofen aus”, da sie zu einem sehr hohen Prozentsatz die Raubfische nur visuell anlocken und neben den Druckwellen vom Schwanz keinerlei Geräusche von sich geben. Wobei mit den Glass Rattles könnte man in Zukunft auch noch diesen Effekt in die Gummiköder bringen.
Mal schauen was ich aus diesem Ködern noch so alles rausholen kann…
… ihr werdet auf alle Fälle hier auf predatorfihsing.at als erstes davon erfahren…
bis dann… -stone-

mit 66 ist (noch lange nicht) Schluss

Heuer ist mein Angeljahr ja eher von mega- kurzen spinnig- Sessions  geprägt. Aber auch in dieser kurzen Zeit am Wasser fang ich glücklicherweise meine Fische! Man soll es gar nicht unterschätzen, was Zeit am Wasser für Vorteile mit sich bringt. Vor allem die PRO Shad komplett vernascht!Zeit zum beobachten des Gewässers ist Goldes wert. Man findet irgendwann immer Zeichen, an denen man erkennt, dass räuberische Aktivitäten am laufen sind. Seien es die Wasservögel die, schlagartig auf einer bestimmten Wasserfläche nicht mehr zu finden sind, oder die klassischen Fischchen, welche hektisch aus dem Wasser spritzen… mit ein bisschen Erfahrung kann man viele solcher Aktivitäten richtig deuten und kommt so früher oder später zu seinen Fischen, denn wenn die Räuber Hunger haben verputzen sie die Pro Shads meist bis zum Anschlag. Aus diesem Gesund fahre ich bei sehr begrenzter Zeit am liebsten an mir gut bekannte Gewässer, denn da weiss ich schon beiläufig wie die Uhr tickt und wo meine Freunde sich die Mägen voll schlangen.

Was ich noch immer nicht ganz durchschaut hab ist, wo die wirklich GROSSEN stehen und wie die sich verhalten. Ich denk mir “the big ones” sind nicht ohne Grund so alt und groß. Sie müssen sich von der “immerbeissenden” Masse der Räuber abheben und haben genau aus diesem Grund schon so lange in deren Revieren überlebt. Mit meiner Angeltaktik und Köderführung praktiziere ich anscheinend eine Art Fastfood- Kette für den jüngeren Teil der Raubfischgesellschaft. Die “young guns” unter den Raubfischen macht es ja nach dem Motto “einfach mal ‘nen schnellen Happen beim -drive in-”, hauptsache der Hunger ist gestillt…(ohne jetzt Parallelen zu uns Menschen ziehen zu wollen :-) ) das Ganze ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob dieses Futter -sachte ausgedrückt- früher oder später zu gesundheitlichen Problemen führen könnte. Die “old dogs” unter Wasser müssen da schon eher ein wenig Wert darauf gelegt haben welche Häppchen sie sich einverleiben können und welche ihnen mächtig auf den Magen schlagen könnten. Ich bin mir sicher, dass man diesen Code wahrscheinlich sein ganzes Leben lang nicht wirklich entschlüssle wird können, aber man kann sicherlich mit den richtigen Methoden zumindest die Chancen auf so ein Riesenmonster erhöhen. Chris hat heuer einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht, was er uns sehr eindrucksvoll anhand seiner 3×3- stelligen Monster bewiesen hat! ( nachzulesen im MyBusiness-Blog) -Nochmal, Hut ab vor diesem Erfolg!!!

PRO Shad- HechtPRO Shad- Hecht

Wie bereits der Titel dieses Artikels schon sagt, ist bei mir seit Monaten nicht grad bei 66cm (passt einfach besser zu Udo’s Evergreen) Schluss, aber dafür bei maximal 80cm. Es macht zwar auch tierisch Spaß diese young guns zu fangen, doch wenn man dann heuer schon zum zweiten Mal die Fotos von einem 110cm- Monster -gefangen auf totem Köderfisch- sieht, macht es dann doch Lust auf MEHR!… na ja sei es wie es sei… ich komm trotz immer weniger Zeit noch immer ans Wasser und kann dort die Faszination Spinnfischen genießen! und irgendwann krieg ich euch ihr alten Säcke! wartet nur :-)


C&R

Und wenn es mir “der Dreistellige” erst in ein paar Jahren für das Releasen von damals mit einem fetten Biss dankt… ich werde am Wasser sein…

Kollege Schwan...

… ein Zeichen hab ich auch schon zu Verstehen gelernt, kreuzt der weiße Schwan an der Angelstelle auf, kann ich getrost zusammenpacken, denn dann hab ich an dieser Stelle nämlich am selben Tag nie mehr etwas gefangen…

@ the Bank...

Sogar, die Hot- Spots der letzten Jahre haben heuer stark nachgelassen. Liegt es vielleicht daran, dass einige Angelkollegen meine Berichte gut durchlesen und somit die von mir verwendeten Köder mittlerweile hier “abgebrannt” sind? Ich hab ein neues Mittel gefunden, bei dem zumindest die young guns wieder beissen wie in alten Tagen… doch dazu mehr in meinem nächsten Artikel!

PRO Shad- Hecht zum Sonnenuntergang!

Und zu guter Letzt noch… Wenn man das “young gun” richtig in Szene setzt, kann man auch damit nette Fotos machen ;-)
…in diesem Sinne, viel Spaß am Wasser…

cu -stone-

Just a fishing nut

Ich hab hier und heut erneut die Ehre -zum wiederholten Male- einen Gastartikel auf predatorfishing.at veröffentlichen zu dürfen! Diesmal ließ mir Chris ein paar Worte zukommen… Er hatte heuer eine außerordendlich erfolgreiche Saison und konnte wirklich ein paar Prachtexemplare vor die Cam zerren! aber lest doch besser selbst… viel Spaß! cu -stone-

Ich wurde gefragt ob ich einen Bericht schreiben könnte. Na klar kann ich. Bleibt nur die Frage offen wie viel Sinn dieses Unterfangen macht. Handeln soll er von meinem, sicherlich recht erfolgreichen, Angeljahr 2011. Aber was soll man großartig schreiben wenn es nichts zu jammern gibt?
Meistens liest und hört man wie schlecht es läuft und wie kompliziert alles ist. Leider kann ich mich dieser Schreiberhorde nicht anschließen und somit wird es eher eine langweilige Angel-egenheit werden. Keine Wutausbrüche wegen Wetter, Müllhalden, Angelkollegen und Passanten die ihren Hund ein wenig Freiraum lassen. Auch werde ich nicht viel zu meinen Ködern sagen können. Enttäuscht? Sorry, da gibt es einfach keinen elendslangen Bericht den ich schreiben kann. Die Köderfrage ist schnell abgehandelt. Was einige noch suchen, habe ich schon lange gefunden. Ich habe die Köder gefunden denen ich einfach ohne nachzudenken mein Vertrauen schenke. Da brauch ich nicht lange nachdenken und endlose Köderwechsel auf mich nehmen. Ich weiß wie sie laufen und was ich machen muss damit sie so laufen wie ich will.Da reicht mir eine Hand voll Köder um das zu erreichen was ich will und mir bleibt mehr Zeit zum Fischen. Ich frage nicht lange nach Ködergröße, Farbe oder sonst irgendwelchen Kriterien. Ich fange mit Köder die alle um die 12-15 Zentimeter lang sind und mit Farben die mir gerade in die Hand fallen. Ob nun natürlich oder absolut fern von jeglicher Farbe die, die Natur zu bieten hat. Es ist mir einfach nicht wichtig genug mir darüber Gedanken zu machen. Wichtig ist es mir, dass sie in das Beuteschema der Hechte passen Und ganz ehrlich! Was passt da nicht rein? Es muss zappeln und es muss für den Hecht erreichbar sein und Sinn machen die Verfolgung aufzunehmen. Farben und vielleicht Abstufungen die mit dem freien Auge beinahe nicht erkennbar sind fangen meiner Meinung nach mehr kaufende Angler die dem inneren Trieb nach vollen Köderboxen nicht widerstehen können als Fische. Egal ich bin ja auch ein Opfer und liebe es in Angelläden zu stehen und zu stöbern. Wer mag das nicht? Aber jetzt kann ich ganz entspannt aus dem Geschäft gehen ohne gleich alles zu kaufen.

Chris & Pike...

Chris & Pike...

Ich habe im ersten Jahr an meinem Gewässer Zeit damit verbracht die Standorte zu finden wo die Fische stehen und auf ihre Beute warten. Ja..und ich hatte das Glück diese auch zu finden. Tja und da soll noch jemand sagen, dass die Geschichte vom blinden Huhn nur ein Märchen ist. Die Erfolge waren zwar da aber nicht meisterhaft aber sie waren da und man freut sich ja über jeden Fisch….Ich zumindest. Ich war auch noch irre genug um mit Köder herumzuspielen und immer wieder zu wechseln. Berichten und Statistiken Glauben zu schenken die über Farben, Formen, Größen und und und zu berichten wussten. Gefangen hab ich deswegen nicht mehr, eher weniger und ich war immer auf der Suche nach dem ultimativen Hechtkiller, dem Monsterfishlure. Ich hatte ihm eigentlich immer dabei, nur lies ich mich lenken und blenden vom Glitter der Versuchung in Köderform. Eigentlich wusste ich schon damals, dass sie funktionieren nur wollte ich es nicht wahr haben, dass es so einfach geht und dass eine beinahe leere Ködertasche volle Keschernetze bringen kann. Ein paar Gummitiere von Savagear und vielleicht mal ein Griff zu einem Floater vom Füchschen sind mein Rezept. 2-3 verschiedene Köder mit denen man ein Gewässer vernünftig absuchen kann. Anstatt Zeit in Köderwechsel zu investieren kann man die Zeit auch nutzen um sich mit ein paar Köder wirklich zu beschäftigen. Lauf.- und Sinkverhalten beobachten, verschieden Führungsstile testen. Die modernen Kunstköder bieten uns eine endlose Vielfalt an Führungsstilen und ein simpler Fourplay kann einfach nur eingekurbelt werden oder an einer Stelle langsam dahinsterben.

Chris & Pike...

Chris & Pike...

Nein diese Weisheiten sind nicht von mir. Ich habe ganz einfach ein paar Beriecht gelesen, nein eigentlich nur einen Bericht, und einfach getestet und mich dazu überwunden wenn es auch nicht immer wie am laufenden Band an der Rute raschelt einfach durchzuhalten und einfach intensiv die Stellen abzufischen. Zählt man die Stunden die ich am Wasser verbringe war das Jahr gar nicht so erfolgreich. Es macht vielleicht den Anschein, dass sich die Fische anstellen um mal in die Kamera zu schielen. Aber so ist es nicht! Es dauert schon seine Zeit bis sich die Bezahnten zu einem Landgang überreden lassen. Und selbst wenn es manchmal zäh ist und es wirklich Überwindung kostet seiner Devise treu zu bleiben. Irgendwann nimmt ein Hecht Schnur von der Rolle und bringt die Bremse zum Quietschen.

Chris & Pike...

Chris & Pike...

Ob ich nun tatsächlich richtig liege oder nicht lasse ich mal jeden für sich selbst beantworten. Ich bleibe dabei, dass mir zwei oder drei Köder deren Verhalten ich kenne lieber sind als Kisten voll der schönsten Hechtverführer die ich gerade mal 15 Minuten durchs Wasser ziehe und dann als unfängig in die Köderanalen eingehen lasse. Eines ist auch klar, man spart sich nicht wirklich etwas wenn man seine Köder gefunden hat und nicht mehr gezwungen ist zu suchen und zu kaufen. Hat man sie mal gefunden und fangen sie dann auch noch bleibt oft nicht viel mehr übrig als ein Foto von einem Fisch und eine schöne Erinnerung an einen tollen Köder von dem nur noch ein paar Drillinge und ein paar Gummifetzen da sind. Also man braucht keine Angst haben, dass man keinen Grund mehr hat um die Shops zu durchforsten. Nachschub wird immer benötigt und umso mehr man fängt desto mehr braucht man Nachschub. Was nun jeder für sich als guten Köder einstufen will kann man für meinen Geschmack einfach nicht beantworten. Genau so wenig wie Multi oder Stationärrolle. Das grenzenlose Angebot an Tackle macht es uns wirklich nicht einfach Entscheidungen zu treffen. Wichtig erscheint es mir, dass man sich die Zeit nimmt nach einem Raubzug durch einen Angelladen die Köder wirklich in ihrem Verhalten zu testen um vielleicht mehr aus ihnen rauszuholen als man auf den ersten Blick vermuten möchte.

Chris & Pike...

Chris & Pike...
Ja ich höre auch diese Stimmen die jetzt aufheulen da ich gegen die Industrie spreche und das Angeln auf ein paar Köder reduziere. Keine Angst, meine Köderboxen sind voll und die Anzahl meiner Ruten ist mehr als nur ausreichend. Also man kann beruhigt sein, denn man wird auch weiterhin Geld an mir verdienen oder man hat es bereits und fragt sich was macht der Typ mit diesen ganzen Dingern die er wie ein Eichhörnchen sammelt und hortet.

Ich will es euch gerne sagen was er damit macht. Er fischt damit und fängt auch hin und wieder damit. Auf jeden Fall oft genug um einen Bericht zu schreiben der es geschafft hat eine ganze Leserschaft ohne Informationen wegzuschicken und in den Tiefschlaf zu versetzen.

Sollte nun tatsächlich noch wer lesen….herzlichen Dank ich hätte es nicht gedacht.

The best lure is a good chewed lure…and I am just a fishing nut.

www.chris-mybusiness.blogspot.com

Ein einziges Auf und Ab…

Also irgendwie werde ich aus diesen Viechern nicht schlau… man sagt und schreibt ja, dass Zander die Geister der Teich- und Seen- Welt seien und in Flüssen doch um einiges einfacher zu durchschauen wären… hoffentlich trete ich hier keinem Flussangler zu nahe… ich hab’s immer wieder gelesen und nur wenige male an fließenden Gewässern probiert… Auf alle Fälle bringen mich diese Zander wirklich zur Weißglut… zum einen begrenzen sich an den Gewässern an denen ich Zander vermute die Beisszeiten nur auf einen ganz kurzen Zeitraum des Tages und zum anderen suche ich mich immer dumm und dämlich, biss ich die ersten Bisse verzeichnen kann… Angelt man flach, stehen sie tief, zieht man eine Furche durch den Gewässergrund, stehen sie im Mittelwasser oder gar knapp an der Wasseroberfläche… Dieses Schauspiel wechselt dann noch in den eineinhalb Stunden der Beisszeit bis zu drei mal und am Ende hat man wenige Bisse, von denen man nur noch weniger verwerten konnte… Der Hecht ist meines Erachtens diesbezüglich wirklich einfacher zu durchschauen… naja, sei es wie es sei… Jammern hilft nicht… ich sollte vielleicht einfach mal ein paar Lehrstunde bezüglich Zander bei Dietmar nehmen, vielleicht geht’s dann auch leichter von der Hand… An diesem wunderschönen Gewässer nimmt die Tragik für mich immer wieder ihren Lauf…

Badeteich...

Die sehr knappe Beisszeit der Tierchen an diesem Gewässer ist zum einen ein Horror, im Falle man etwas testen oder gar einfach nur probieren will, zum anderen hab ich zur Zeit sowieso nie länger als so an die 2 Stunden zeitlichen Spielraum um Spinnfischen zu gehen. Also, ab ans Wasser und rein mit dem Legend von FOX RAGE, der mir zuletzt den einzigen Zander geliefert hat… und nach ein paar Würfen die ernüchternden Fragen… hmmmm falsche Stellen? falsche Wassertiefe? falscher Köder? falsch Farbe? falscher Tag? falsche Technik? “shit… das wird wohl wieder nix” war mein einziger Gedanke, nachdem die erste halbe Stunde ohne Aktion am Wasser vorbei war… Auf Grund läuft da heute anscheinend nichts… ich begann dann aus Panik den Legend mit weiten und hohen Bögen bis ins Mittelwasser zu peitschen und siehe da, die ersten Bisse waren zu spüren, doch durch den hohen Speed, den der Köder bei dieser Art zu Angeln bekam, schaffte ich es nicht die Bisse zu verwerten…

Zander auf FOX RAGE Rip Shaker Goldglitter
Das hieß für mich nur eines… Umsteigen auf was langsameres, was sich eher ruhig durchs Mittelwasser zeihen lässt… der Rip Shaker musste es nun richten… Leicht bebleit raus damit und siehe da nach den ersten paar Würfen der erste sauber gehakte Zander aus dem Mittelwasser… Danach folgten noch einige Bisse und noch ein Zander den ich vor meinen Beinen verlor (…denn wer braucht beim Zanderangeln schon einen Kescher ;-) ) … doch auch hier flauten die Bisse nach kurzer Zeit auf allen Stellen ab… ich versuchte es noch eine Spur schneller und flacher -ganz knapp unter der Wasseroberfläche- und schon wieder begannen die nächsten Zander einzusteigen… 
Zander auf FOX RAGE Rip Shaker Goldglitter

Als auch hier die Bisse wieder abflauten versuchte ich es kurz vor völliger Dunkelheit noch einmal mit dem Legend über Grund und zu meiner Verblüffung waren die Fische nun anscheinend knapp über Grund zu finden. Ich bekam hier ein paar sehr aggresive Bisse, doch durch den zu schweren Bleikopf  und der dafür zu weichen Rute könnte ich nur einen einzigen Biss auf dem Legend verwerten… na ja, was hab ich gelernt über das Leben der Zander?!? auf alle Fälle muss man speziell auf diesem Gewässer sehr flexibel sein, um ein paar dieser Geister vor die Linse zu bekommen… Danke an Michael, dass er mich immer wieder so verrückte Stunden an seinem Gewässer erleben lässt!
Zander auf FOX Rage Rip Shaker
 In diesem Sinne werdet nicht müde die unterschiedlichsten Dinge zu probieren und somit früher oder später doch noch zum Erfolg zu kommen!

Myriophyllum spicatum…

… genau so nennt sich das extrem nervige Unding, welches mich Jahr für Jahr auf die Anglerpalme bringt! Myriophyllum spicatum oder auch ädriges Tausendblatt genannt kann jeden Angler den letzten Nerv rauben… Ich war es ja gewohnt, dass mich dieses “Zeuch” den Sommer über immer wieder von meinen Lieblingsgewässern vertreibt, aber ab September soll es dann seinen Spaß gehabt haben und sich schön wieder dort hin verkriechen wo es hergekommen ist…

Kraut so weit das Auge reicht... Kraut so weit das Auge reicht...

Denkste! heuer, sicherlich begünstigt durch den überdurchschnittlich warmen Herbstbeginn kreucht und fleucht es, also ob es nie wieder Winter werden würde. Es wächst dermaßen dicht und großflächig, dass jegliche Köder und Köderführung versagt und man spätestens nach dem Aufschlag des Köders auf der Wasseroberfläche im Kraut festsitzt. OK, so einfach will man sich ja nicht geschlagen geben, nach einer Stunde Anreise und dreiwöchigem Angelentzug kann’s das ja hohl nicht gewesen sein… Nachdem ich Slick Stick festgefahrenden halben See abgeschritten bin und dabei genau zwei Stellen gefunden hab, an denen -dem Unrat am Ufer zufolge- die Badegäste über den Sommer hinweg das Unding mit Luftmatratzen und anderem Badeequipment zurückgedrängt haben, testete ich mal meine Wunderwaffe, den Slick Stick… was ich nicht sah und auch nicht bedacht habe war, dass sich genau an diesen vermeintlich freien Stellen des Sees, die toten, ausgerissenen Teile des Undings sammelten und somit auch der Slick Stick an dem Myriophyllum spicatum zu würgen hatte und schlussendlich nach einem halben Meter keinerlei Laufeigenschaften mehr erkennbar zeigte. Hmmm… An der anderen Uferseite, welche normalerweise von solch dichtem Unterwasserbewuchs eher verschont bleibt, war jeglicher, vermeiltlich freier Platz vollgespickt mit Freunden der Friedfischangelei. Ich kannte die Genossen nur zu gut, wie sie mit Booten bewaffnet den halben See mit ihren Schnüren abspannen und somit wollte ich ihnen gar nicht zu nahe kommen und es verblieb mir nur der Abschnitt des Sees mit den zwei “freien” stellen. Nachdem der Slick Stick und auch seine Freunde Hitcher & Co nach jedem Wurf erbärmlich verreckten, stieg ich um auf meine Gummigeschosse.

Der PRO Shad muss es wieder mal richten… Ich hatte letzten Jahr schon rausgefunden, dass auch wenn an der Oberfläche diePro Shad - Fox Rage - Goldglitter Unterwasserpflanzen “dicht machen”, solange im Mittelwasser keines wächst der PRO Shad gar nicht so übel einsatzfähig und vor allem auch fängig ist! Einfach den Shad mit einem etwas gewichtigerem Bleikopf bestücken und schon sinkt er an gespannter Schnur trotz Krautansammlungen an der Wasseroberfläche ganz geschmeidig ab. Nachdem er so zwei bis 3 Meter an Wassertiefe gut gemacht hat, durchschneidet die geflochtene Schnur das Kraut an der Oberfläche nach einem heftigen Rück und das Spiel mit dem langsamen Absinken kann wieder von vorne beginnen. Diese Technik erfordert zwar eine sehr konzentrierte Angelei, da man am Schnurverlauf genau erkennen muss, ob sich etwas am PRO Shad verfangen hat aber es funktioniert, die ersten leichten Bisse waren im Rutengriff zu erkennen… doch vor lauter mich auf die Schnur zu konzentrieren versammelte ich die beiden ersten Anhiebe mächtig…

Der dritte Biss wurde von mir dann rechtzeitig erkannt und der Anhieb saß… doch es dauerte nicht lange und der Hecht – es muss ein kleineres Exemplar gewesen sein – setzte sich bombenfest im Kraut fest… und nach ein wenig hin und her schaffte er es den Hacken darin abzustreifen… was mir blieb war ein fettes Krautknäuel am PRO Shad :-( Eine halbe Stunde hab ich dann noch an dieser Stelle Sunset- Pikeweiter gespinnt aber ich konnte auch mit Farbwechsel bei den Ködern keine weiteren BissePike mehr verzeichnen. Soooo, es war an der Zeit meinen zweiten Spot zu durchpflügen, doch hier lief gar nichts… außer Kraut, Kraut und noch mehr Kraut… Schon wirklich etwas genervt von dieser grünen Pest brach ich auch hier wieder meine Zelte ab und machte mich erneut auf zu meiner ersten Stelle… Raus geworfen, 1 Sekunde, 2 Sekunden… Biss! Der Haken saß… so der muss jetzt raus… Die Bremse fast komplett zu und ziemlich hart gedrillt konnte ich dann meinen ersten “autumn-pike” in die Kamera halten! Ein wirklich extrem schön gezeichnetes Tierchen! Nach einer weiteren viertel Stunde konnte ich dann den nächsten Hecht haken, doch kurz vorm Kescher konnte dieses kleine Biest noch mal den Haken durch einen sehr stylischen Sprung aus dem Wasser abschütteln und warf mir dabei noch Symbolisch den Gummiköder genau vor meine Beine :-)

Sundown...

So, das war’s, die Sonne war schon hinter dem Horizont verschwunden und somit packte ich glücklich über meinen ersten Herbstfang mein Tackle zusammen und trat die Heimreise an…

Zander Stresstest…

In Zeiten von AKW- und Banken- Stresstests passt dieser Begriff wie die Faust aufs Auge auch in meine derzeitige Situation. Wenn überhaupt, dann maximal auf den Abend an Wochenenden begrenzt bietet sich zur Zeit der Spielraum an dem ich an einen Kurztrip ans Wasser denken kann. Also ziemlich stressig zur Zeit! Noch dazu macht es keine Sekunde Sinn an meinem derzeitigen Teich am Tag die Köder durchs Wasser zu ziehen. Die Zander beissen genau 1 bis 2 Stunden am Abend, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, den Rest des Tages läuft gar nichts. Genau in dieser Zeit hab ich die letzten 3-4 mal mein Bestes gegeben um die optimalen Köder für dieses Gewässer rauszufinden und noch viel wichtiger diese Köder so mit Haken zu bestücken, dass es nicht nur bei Fehlbissen bleibt. Was soll ich sagen, es gab Abende mit zig Fehlbissen und Nachschwimmern, dann gab es wieder einen Abend, da hab ich nicht einen Biss, geschwiegen denn einen Nachschwimmer gesehen… einfach ein wirklich nicht einfach zu knackendes Gewässer… Nichts für schwache Nerven, aber doch sind die ein bis zwei Stunden Entspannung genug um immer wieder ins Auto zu steigen und mal schnell hinzufahren.

Das Gewässer all meiner Mühen

Dieses Wochenende, nachdem es die ganze Woche über 35° Celsius hatte plante ich am Freitag Abend wieder mal 2 Stunden ein um die ziemlich wählerischen Zandbrüder ein wenig mit meinen Gummiködern zu nerven. Nach dem Temperatursturz um sage und schreibe fast 20° Celsius am Vormittag war Wetter- und Luftdruckmäßig nicht gerade die optimale Vorraussetzung für Hammerbisse gegeben… doch solche Regeln und Anhaltspunkte wie Vollmond oder Wetterumschwung sind zwar immer wieder eine nette Rechtfertigung für Schneidertage, wirklich viel halten tu ich von diesen Thesen aber nicht. Ich hab schon bei jedem Wetter, bei jeder Art von Mond und auch bei allen erdenklichen Luftdrücken dieser Erde meine Fische gefangen oder auch nicht gefangen… Natürlich redete ich mir ein, dass es besser gewesen wäre, noch vor dem Wetterumschwung am Wasser gewesen zu sein, doch sei’s drum… Am Wasser angekommen, den Köder eingehängt und raus mit dem guten Stück… ZACK! noch in der Absinkphase der erste Biss… zwar kein Hammerbiss, aber immerhin eindeutig auf meiner FOX Rage Jig wahrzunehmen. Erneut raus mit dem Köder und wieder, kurz vor dem Aufschlagen des Jigkopfes am Boden ein Biss, der mir den Stinger aus dem Legend gerissen hat… hmm… zum ausrasten!!!… eindeutig die Jigköpfe zu schwer gewählt… Die Ruten schnell umgebaut auf einen leichteren Jigkopf und wieder raus mit dem guten Köder… Was soll ich sagen… zig mal rausgeworfen, und kein einziger Biss zu erkennen, doch immer wieder Nachschwimmer bis an die Uferkante… OK anscheinend brauchen die Zander ein schnelles Absinken um zu beissen… Aus diesem Grund hab ich wieder den Legend mit dem schwereren Jigkopf eingehängt… und siehe da, die Bisse waren wieder da, echt IRRE, was 10 Gramm ausmachen können… endlich konnte ich heuer meinen ersten Zander an diesem Gewässer zu einem Landaufenthalt überzeugen… Genial!

Zander auf FOX Rage Legend

Ich versuchte die restliche halbe Stunde noch mein Bestes mit ein paar anderen Farbvariationen, aber bis auf weitere, ganz zarte Bisse und einige Nachschwimmer konnte ich keine weiteren Zander aus dem Wasser bekommen… Mein Fazit nach diesen paar Stunden an diesem Teich… vergesst alle Regeln, einfach ab ans Wasser und dann kommen irgendwann die Fische von alleine… Ich erwisch mich selbst immer wieder dabei, dass ich einfach zu viel grüble und an die “Grundregeln” des Angelns denke… Einfach zur Beisszeit ans Wasser, dann klappst auch mit dem Zander ;-)

Freu mich schon auf die nächste Kurzsession um mich auf ein Neues mit diesen sehr schwierigen Zandern zu duellieren…

cu -stone-

In “Rage” am Furtnerteich…

Die Saison heuer lief besser, als ich es mir je erträumt hätte, man denkt, man hat diese Biester endlich so einigermaßen durchschaut… hmmmm… doch dann zeigt einem die Natur, dass man eigentlich gar nichts über sie weiss… dann holt einem ein Gewässer schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und zeigt einem, dass man eigentlich noch immer gleich im Dunklen tappt wie in den vergangenen Jahren. Dieser große Furtnerteich ist eines dieser Gewässer an dem keine einzige Taktik je einen Raubfisch in meinen Kescher gelockt hat. “Die Pächter” dieses Gewässers sitzen fast die ganze Zeit am Wasser (ich hab halt jedes mal noch zumindest einen der Pächter beim Angeln angetroffen) und geben ihr Bestes. Deswegen denk ich mir, muss schon etwas an den Geschichten -die man sich seit Jahrzehnten erzählt- dran sein. Nämlich dass in diesem Wasser uralte Raubfische ihr Unwesen treiben und sie endlich raus müssen… vereinzelt… und ich meine wirklich vereinzelt… hört man wieder, dass ein fetter Wels oder auch einmal ein fetter Zander gefangen worden ist… doch leider nicht von mir!

Furtnerteich

          Furtnerteich

Ich kann mich noch genau an ein Bild erinnern -es hat sich bei mir schon in jungen Jahren wirklich ins Gehirn eingebrannt- als ich damals -vor rund 15 Jahren- nur “zum Spazieren” mit bekannten am großen Furtnerteich war, hatten die “die Pächter” einen wirklich megafetten Zander, über Nacht überlisten können. Vielleicht wirkte der Zander nur so groß, weil ich damals noch kleiner war… aber er wurde damals (natürlich schon tot) senkrecht in einen Kunsttstoff-Regenfass gesteckt und reichte vom Fassboden bis an die Wasseroberfläche, ziemlich nahe am oberen Fassrand… anscheinend “zum frischhalten”… also wirklich ein Riesenteil!!!

Furtnerteich          Furtnerteich

Meine Erfolge an diesem undurchschaubaren Gewässer gibt es nicht… NICHTS!!!!, gar nichts hab ich die letzten Jahre an dieser wunderschönen Lacke gefangen… Die letzten Jahre hatte ich über Tag mit Stationärmethoden wirklich alles versucht, was nur irgendwie einen Fisch bringen könnte und ich bin noch jedes mal mit einem Megablänk nach hause gefahren… Nicht einmal ein Pieper an den Bissanzeigern oder ein Zupfer an der Spinnrute… Vor zwei Jahren angelte ich noch 15 Tage am großen Furtnerteich und hatte nicht einen einzigen Biss, nicht stationär und auch nicht beim Spinnen so nebenbei… bei 29€ Kartenpreis wirklich eine saubere Investition in die Zukunft :-) ich hoffe mit meinem Geld wurde neuer Raubfischbesatz heran gekarrt! Letztes Jahr war ich dann keinen einzigen Tag oben… ich hatte die Schnauze voll… es sollte anscheinend nicht sein, dass ich dort etwas an den Haken bekomme… wirklich frustrierend.

Nach dem heurigen Lauf den ich bis jetzt hatte wurde ich übermütig und dachte mir ernsthaft, dass es da oben so weiterläuft… zzZZZzz denkste… meine Arme über 13 Stunden fast Blutig gespinnt, das Kreuz spürte ich bereits nach der hälfte der Zeit nicht mehr, zwei Gewitter überlebt, zig Köder an irgendwelchen Hölzern und Steinen im Wasser verloren gab es am Ende des Tages genau einen “Setzling” zu verzeichnen… der kleine erbarmte sich anscheinend meiner Bemühungen und schnappte -wie wenn er mir einen gefallen machen wollte- ganz unmotiviert nach dem Slick Stick… Über den Hecht konnte ich mich in diesem Moment aber freuen als hätte er einen Meter und fünfzehn Kilogramm, das könnt ihr mir glauben…

Furtnerteich- Hecht auf FOX Rage Slick Stick - Hot Lemon

Schlussresümee zu diesem Tag: Ich weiss weiterhin gar nichts über diese Raubfische und wenn es zukünftig einen Bericht vom großen Furtnerteich geben wird, werden die Landschaftsaufnahmen weiterhin überwiegen… :-(

Furtnerteich- Hecht auf FOX Rage Slick Stick - Hot Lemon

Doch irgendwie faszinieren mich dieser ca. 11ha große Teich immer wieder und ich werde sicherlich nicht das letzte mal dort gewesen sein…

cu -stone-

wenn ich nur aufhör’n könnt’!

Heut war es, nach 3-Wöchiger Angelpause, endlich soweit! Die verdammte, nicht enden wollende Schonzeit ist offiziell vorbei… und was macht man an so einem Tag?!? genau… ab ans Wasser! Am Vorabend hab ich gleich mal zusätzlich zehn Stahlvorfächer angefertigt, da dieses Gewässer förmlich die Köder mit den Montagen frisst… es befindet sich dermaßen viel grobes Gestein und Holz am Gewässergrund, dass man immer mit sehr hohen Verlusten auf der Kunstköderfront rechnen muss… und um die sauteuren Titan- Vorfächer ist es mir da wirklich zu schade… nochmal schnell den Beissindex am Smartphone gecheckt… und los ging es… Der Beissindex zeigte ja einen vielversprechenden Tag am Wasser an und so verlief er auch… Bei meiner ersten offiziellen Raubfischsession am Mühlner Badesee krachte es fast im Minutentakt und einige super Exemplare ließen sich für ein Foto an Land hieven. Ich hab ja schon vieles erlebt, aber das schrägste an diesem Tag war sicher ein Hecht der gleich dreimal in Folge auf den Slick Stick in Clear Minnow gebissen hat!!! Ich war immer einer, der den Leuten mit der Einstellung “Raubfische wären einfach nur dumme Fressmaschinen” widersprach und von Instinkt, Intellekt und Lernfähigkeit der Tiere faselte… Doch dieser Fisch hat mich heut eines besseren belehrt… Den dritten Biss hab ich sogar, weil ich es selbst kaum glauben konnte, auf Video aufgenommen… Nach dem Motto ‘wenn ich nur aufhör’n könnt’ ‘ krachte er immer wieder auf den Slick Stick, nachdem er sich nach dem releasen gleich neben mir in Ufernähe einparkte…

…wirklich ein einmaliges Erlebnis kann ich euch sagen! Ansonsten war der heurige Saisonstart mit acht Raubfischen an einem Vormittag ein sauberer Einstieg mit mächtig Spaß… Aber seht euch doch einfach die Bilder an… Gefangen wurden alle Fische mit dem Slick Stick in den verschiedensten Ausprägungen wobei die Pro-Shop-Version der Clear Minnow mit Abstand am besten lief… Einfach ein Hammertag, denn an diesem 7ha großen Gewässer hab ich die Vergangenen Jahre eigentlich immer mit maximal einem schwachen Fisch gestartet…

Ich wünsche euch allen einen gleich fulminanten Start in die neue Saison 2011!

cu -stone-

Never Say Never…

Es ging zwar nicht um Nuklearsprengköpfe wie im allseits bekannten Bond- Streifen, die stundenlangen Schießereien blieben auch aus doch man sagte mir diesmal, als ich am Wasser ankam… “Da geht garnix… es ist viel zu heiss… die ganze Woche is schon nix gegangen… wenn dann maximal am Morgen, da sieht man sie rauben…” na is ja ne tolle Einleitung dacht ich mir, doch wie oft hab ich genau diese Worte schon gehört und bin trotzdem ohne Schneider, mit einem fetten Grinsen im Gesicht am Abend wieder nach Hause geritten!

Und wie man sieht, nach einer Stunde am Wasser und einem ziemlich spektakulären Drill in der Nähe eines Steges konnte ich einen netten Hecht in die Linse meiner Kamera halten! Der Hecht hat den Fox Rage – Slick Stick in Hot Lemon DR ziemlich heftig und gar nicht zögerlich direkt vom Gewässergrund geschnappt…

In diesem Sinne lasst euch nicht unterkriegen… und sag niemals nie!

cu -stone-

Zäh wie Cäsar …

Eine im wahrsten Sinne des Wortes, “Zähe Sache” war die letzte Session am Wasser… Bei strahlendem Sonnenschein, mittags ins AutoFox Rage Tube Jig Firetiger gestiegen und in strömenden Regen am Wasser angekommen dachte ich mir schon… na das ist ja mal ein Bombenstart, und genehmigte mir auf das hin gleich mal ‘nen feinen, doppelten Espresso währenddessen ich mit ziemlich leerem Blick in die sintflutartigen Niederschläge am Wasser starrte… hmmmm… Die Raubfische sind bei diesem Naturschauspiel sicher ganz tief abgetaucht oder haben sich unter die Stege verkrochen… und so machte ich auch nach einer halben Stunde Dauerregen meine vermeintlichen Hotspots an diesen Stellen aus… beginnend mit den PRO Shads in allen Größen und Farben, gefolgt von den Slugger Shads und RipShakers bis hin zum Legend warf ich quer durch meine prall gefüllte Ködertasche alles aufs Wasser, mit dem Ergebnis, dass ich stundenlang keinen einzigen auch nur annähernden Biss in meinem Rutengriff verspürte. OK… heut ist anscheinend kein Gummi- Tag, also stieg ich mal auf etwas lautes, hartes um und zog eine Schneise nach der anderen durch das Gewässer, um nach einer weiteren Stunde wiederum keinen einzigen Biss zu verzeichnen. Egal ob Slick Stick, Gonzo oder Hitcher… nichts, rein gar nichts, nicht einmal ein Hänger!!! Deamn!!!  Zu allerletzt schnappte ich mir noch die Tube Jigs in RedHead- und Firetiger- Design und versuchte damit einen Schneidertag abzuwenden… doch ehe ich mich versah… nach den ersten 10 Würfen der erste mögliche Fischkontakt… und gleich wieder raus damit…. ich warf und warf und erkannte auf einmal immer wieder ganz zögerliche Widerstände am Köder. Da dieses Gewässer zu 100% Krautfrei ist, konnte es sich nur um Bisse der sanften Art handeln…immer wieder an der selben Stelle bekam ich meine “Bisse” was man eigentlich auf Grund der Zimperlichkeit gar nicht so nennen durfte… und Zack… da war der erste Nachwuchszander… ein paar würfe später der nächste… Sooo, dachte ich mir diese Zandergrube hebe ich jetzt aus und warf meine Tubes immer wieder an die selbe Stelle, ganz weit draussen am Wasser bis mir schlussendlich ein wunderschöner Zanderbrocken auf den Tube Jig im Firetiger- Design krachte…


Zander auf Tube Jig

der Tag war gerettet, doch war es nun der x-te Köderwechsel der schlagartig die Bisse brachte oder doch nur die richtige Tageszeit, die mittlerweile eingetreten war… Man wird es nie genau wissen was  die Zander von einer Sekunde auf die andere zum Beissen verleitet… Doch an dieser Stelle wage ich es -wie einst Cäsar- wieder einmal zu behaupten, “Er kam, sah und siegte…Veni vidi vici…”
Zander auf Tube Jig
Wieder einmal hat es sich für mich herauskristallisiert, dass der zuverlässigste Köder immer noch die Ausdauer und Konzentration am Wasser ist! In diesem Sinne, haltet durch!

Ecky is back from sweden!

Ecky is back from a nice fishing trip in sweden! Fox Rage Pro Team Angler Eckehard Götze und sein Angelkollege Alexander Bartneck beendeten mit über 500 Fischen ihren Angelurlaub! Mit mehreren Hechten über 1 Meter bis 117cm(über 16 Kg.) und 90ern bewiesen Sie dass hier das Fischen auf Hecht vom aller Feinsten ist. Der Fox Pro Shad, der Hitcher, und der Buster Jerk fingen am Besten. www.hechtangeln-schweden.de

Hier einige schöne Bilder: Ein Monsterhecht von 117 cm und 16 Kilo!!!

Ecky in Schweden...

Ecky in Schweden...

Ecky in Schweden...

Ecky in Schweden...
Ecky in Schweden...

Ecky in Schweden...

Gratulation! Echt Fett!