FOX RigDays

Der Winter ist nun in aller Härte über Europa hereingebrochen und ließ somit auch noch die letzten Gewässer mit einer fetten Eisschicht zufrieren… In den Blogs und Foren erkennt man an den Inhalten mancher Artikel und Posts auch schon, dass der Winter sehr weit fortgeschritten ist und die Leute schön langsam wieder ans Wasser sollten. So kamen die FOX RigDays im Carphunter&Co- Shop gerade recht um mal wieder ausführlichst über unser aller Leidenschaft und vor allem über die  Neuigkeiten am Rig- Sektor fachzusimpeln. Für neueste Tricks und Kniffe aus dem Karpfensektor  standen die beiden -von FOX gesponserten Spezis- Hannes Novak und Andreas Karrer Rede und Antwort und im Raubfischbereich versuchte ich den Besuchern die Ideen hinter all dem verschiedenen Takle aus der FOX Rage- und FOX Predator- Serie zu vermitteln… Mit toller Verpflegung vom Carphunter&Co- Team vergingen die beiden Tage wie im Flug und nach einigen wirklich sehr interessanten Gesprächen war auch schon wieder alles vorbei!

Solche Events verkürzen dann doch recht angenehm die Schonzeit und lassen die Tage bis man wieder ans Wasser kann um einiges schneller vergehen. Im Anschluss gibt’s noch ein paar Bilder vom Event…

…hier gibt’s zum Abschluss noch ein paar Pics von der Karpfenfront :-)

http://dragonbaits.blogspot.com/2012/02/fox-rid-day.html

…bis zum nächsten Mal!
cu -stone-

Zander auf die Schnelle

Ich darf heute mit großer Freude wieder einmal einen sehr, sehr interessanten Gastartikel von Udo Krzikawski, (FOX Rage PRO Team- Member) hier auf predatorfishing.at präsentieren!!! viel Spaß beim lesen des Artikels eines wirklichen Zander- Haudegens ;-)

Ein Zanderangler zu Saisonbeginn lässt sich häufig anhand leuchtender Augen, zufriedenem Lächeln und erhabenem Auftreten erkennen. Diese Charakterisierung trifft jedoch spätestens nach drei, vier Wochen nur noch auf die wenigsten Petrijünger zu. Die Leichtigkeit des Zanderangler-Seins kommt abhanden, sobald sich der Zielfisch rarmacht. An den Stellen, die noch vor kurzem wie wahre Zandernester schienen beißt nichts mehr und auch der neue Lieblingsköder kann dem Wasser kaum noch einen Fisch entlocken. Dies ist je nach Gewässer und Witterung häufig ab Ende Juni der Fall. Wer noch etwas Grün hinter den Ohren ist verfällt schnell der Behauptung, das Gewässer sei „leergefischt“. Alten Hasen verkneifen sich Klagen oder Ausreden, wissen sie doch, dass irgendwann im Herbst der Stachelritter wieder urplötzlich da ist. Doch wo steckt der Zielfisch in der Zwischenzeit? Zumindest für die meisten Flüsse und Ströme habe ich eine Antwort parat. Diese trifft auf all jene Fließgewässer zu, die über Uferbefestigungen in Form von Steinpackungen verfügen, denn genau an deren Fuße weilt der Zander zu dieser Zeit. Dies ist den meisten sicherlich geläufig. Noch relativ unbekannt ist die Tatsache, dass die Fische direkt in die Steinpackung ziehen, um Kleinfische zu jagen, die dort in großen Scharen nach Nahrung und Versteckmöglichkeiten suchen.

Zwar lässt sich sicher der ein oder andere Zander am Fuße der Steinpackung überlisten, doch in den Jagdphasen steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Biss um ein Vielfaches. Diese verbringen die Räuber größtenteils über dem Teppich aus Steinen, weshalb wir unseren Köder genau hier anbieten müssen, um dem Zandern auch im Sommer erfolgreich nachzustellen. Versuche diesen Gewässerbereich mit üblichen Methoden zu befischen werden vermutlich nicht von Erfolg gekrönt sein und höchstens den Gerätehändler glücklich machen. Wenig Fische, dafür viele Hänger und Abrisse sind häufig das Ergebnis solcher Experimente. Daher habe ich eine Methode entwickelt, die das Verhältnis von Hänger und Zandern umkehrt – das Vertikale Faulenzen. Am besten lässt sich die Technik als eine Symbiose aus Vertikalangeln und Drop-Shot-Fischen beschreiben. Die dazu verwendete Montage ähnelt dem herkömmlichen Dropshoten: An eine geflochtene Hauptschnur wird ein Drop-Shot-Vorfach geknüpft und mit einem – je nach Strömungsverhältnissen – 30 bis 50 gr. schweren Drop-Shot-Blei versehen. Wichtig ist dabei ein stabförmiges Belei zu nehmen, um die Hängergefahr zu reduzieren. Die Art und Weise der Köderpräsentation bedingt ein solch hohes Bleigewicht. Hierzu wird die Montage einige Meter vom Boot entfernte eingeworfen und kontrolliert zum Boden gelassen. Anschließend schleppt man den Köder mit Hilfe des E-Motors langsam über die Steinpackung. Dabei sollte man immer rückwärtsfahren, da sich das Boot so einfacher manövrieren lässt. Das Blei schleift durch die Schleppfahrt über den steinigen Grund und lässt den Köder permanent im fängigen Bereich spielen, bis dieser auf einen Trupp jagender Zander trifft.

Apropos Köder! Beim Vertikalen Faulenzen werden keine klassischen Drop-Shot-Köder verwendet, sondern Gummifische mit Schaufelschwanz. Mein absoluter Lieblingsköder ist der Quivershad von Fox Rage, der sich zum einen hervorragend auf einen Drop-Shot-Haken montieren lässt und zum anderen durch sein flankendes Laufverhalten die Zander zusätzlich reizt. Beim Vertikalen Faulenzen kommen herkömmliche Vertikalruten zum Einsatz, die ob der verwendeten Bleie ein hohes Wurfgewicht aufweisen sollte. Eine kleine Baitcast-Multirolle komplettiert das Gerät. Zur Verbindung von Hauptschnur und Vorfach bieten sich Ringe aus der Karpfenangelei an, die mittlerweile auch einigen Herstellern speziell für das Spinnfischen in Programm genommen haben. Das Vorfach selbst sollte entweder aus Fluocarbon sein oder – bei Hechtgefahr – aus Stahl bestehen. Die Köderführung an sich ist relative simpel und ohne größere Anstrengungen verbunden, weshalb sich der Beinamen Faulenzen etabliert hat. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass das Blei stätigen Grundkontakt hat und permanent über die Steine poltert. Zusätzlich kann dem Köder noch etwas Leben einhaucht werden, in dem man das Blei immer wieder leicht anlupft. Besonders vielversprechend ist es dem Köder mit der Rute für kurze Zeit nachzugehen, so dass dieser auf der Stelle stehen bleibt und langsam auspendeln.

Häufig erfolgt gerade jetzt eine Attacke. Neben der Köderpräsentation kommt dem Steuermann eine erfolgsentscheidende Rolle zu. Er sollte die Geschwindigkeit variieren und unterschiedliche Tiefenbereich der Steinpackung anfahren, bis sich der Erfolg einstellt. Dies kann mitunter auch Tageszeit abhängig sein. In den Morgen- und Abendstunden rauben die Stachelritter häufig dicht am Ufer in 1-2 Meter tiefen Wasser. Tagsüber treiben sie eher im unteren Bereich der Steinpackung ihr Unwesen. Zudem hat die Praxis gezeigt, dass es einen erheblichen Unterschied machen kann, ob mit oder gegen die Strömung gefahren wird. Durch diese Technik kann recht zügig ein großer Bereich befischt werden und die Chance auf jagende Zander zu treffen steigt enorm. Es scheint immer wieder kurze aber heftige Fressphasen zu geben, in denen die Zander zum Beutemachen in die Steinpackungen ziehen. In der restlichen Zeit liegen die Fische mehr oder weniger lethargisch am Fuße der Steinpackung. Deshalb kann die Fängigkeit eines Gewässerabschnitts innerhalb kürzester Zeit variieren. Wer herausgefunden hat wann der Zander wo auf Beutezug geht, kann wahre Sternstunden erleben. Es kommt zum Glück selten vor, doch an manchen Tagen ist auch mit dem Vertikalen Faulenzen kein Blumentopf zu gewinnen. Eine Abwandlung der Methode kann häufig doch noch den ersehnten Fisch bringen. Dazu wird der Köder mit 15-20 Metern deutlich weiter hinter dem Boot geführt. Zudem erhöht man die Schleppgeschwindigkeit, sodass man gerade noch Kontakt zum Boden halten kann. Das Blei rattert dabei wie verrückt über die Steine und der Köder imitiert einen flüchtenden Fisch. Die Bisse sind so brutal, dass es ratsam ist die Rute gut festzuhalten. Mit dem Vertikalen Faulenzen solltet ihr für die schwierigen Sommermonate gewappnet sein und etwas Leichtigkeit mit in den Herbst retten können. Ziehen die Weißfische in tieferes Wasser folgen ihnen die Zander und andere Methoden haben wieder die Nase vorn.

Ein Artikel von Udo Krzikawski; FOX Rage- Pro Team Member

Hitch(er)- the Date Doctor

Wie im letzten Artikel schon angekündigt, haben mir immer mehr Hechte einen fetten Korb verpasst und so hatte ich bei meinen Sessions immer weniger Dates mit meinen grüngestreiften Freunden! Anfang Herbst bemerkte ich schon, dass die Bisse über einen längeren Zeitraum hinweg immer zögerlicher kamen, was zwar mal an einem Tag vorkommen kann, ich über längere Zeit aber als Warnzeichen interpretiere, an dem ich bemerke, dass meine Köder enttarnt wurden und die Hecht nur mehr -wenn überhaupt- ganz vorsichtig an die Pro Shads ran gingen.

Nebel und unheilig kalt...

Egal ob im düsteren Nebel oder bei strahlendem Sonnenschein, die Bisse kamen nicht mehr so wehement und das obwohl die Shad Force jeden Biss wie einen Blitzschlag in die Hand weiterleitet. Apropos Shad Force… die Rute ist wirklich ein Hammerteil, welches sich nach dieser Saison auf alle Fälle einen eigenen Testbericht verdient hat…

Shad Force zweckentfremdet...

Ich machte also noch so meine Fänge auf den Pro Shads, doch nicht in altbekannter Manier! Umdenken war angesagt… Dementsprechend runter ging es natürlich auch mit der Fangquote. Die Hitcher Crank & Troll steckten nach zwei Kurbeldrehungen im Kraut fest, die Gonzos und Slick Sticks waren bei dem ständigen Wind nicht sauber zu fischen… so machte ich die Pforten zu dem sehr langsam sinkenden Hitcher Jerk & Twitch auf und zwar genau zu diesen Monstergeschossen, die es ab 2012 auch mit Tauchlippe geben wird…

FOX-Rage-Hitcher-4

FOX-Rage-Hitcher-3Ehrlich gesagt fühlet ich mich mit diesen Dingern ohne Tauchlippe nie so richtig wohl am Wasser… denn da is nix mit einfach dumm einkurbeln oder einfach beim Einholen ein wenig zupfen… Anfangs versuchte ich noch irgendwelche krautfreien stellen zu Finden, an denen der Hitcher Crank & Troll nicht gleich den ganzen Krautstock aufnahm, doch diese Methode war verdammt unlustig zu fischen… Es half nichts, der Jerk & Twitch musste die Quote retten… Zum Werfen kann ich nur sagen ist das Ding einfach genial… da hab ich an Stellen gefischt, an denen sicher noch nie ein Kunstköder gesichte worden ist… (Bootsangeln ist an diesem Gewässer leider verboten) Doch die Dinger haben standardmäßig nicht wirklich eine prickelnde Aktion… da musste alles aus der Rute kommen…

…doch nach ein paar Stunden intensiver Beschäftigung mit den Dingern haben sich zwei verschiedene Techniken herauskristallisiert, deren Erfolg eindeutig mit “FISCH” bestätigt wurde…

FOX-Rage-Hitcher-2

Es zeigt sich nur mal wieder eines, den großen Erfolg am Wasser bringt die Zeit! Beschäftigt man sich nur lange genug mit einem Köder, kommt man dahinter wofür er entwickelt wurde und dann fangen auch die Fische an zu beissen… und nach ein paar Sessions kann ich euch Sagen das Ding ist ein Superknüller! Wie schon erwähnt, zum Werfen einfach der Hammer, mit der Shad Force – wobei nach Herstellerangaben weit unterdimensioniert- supergenial zu fischen und lockt die Raubfische durch ein dumpfes Klacken von der Ferne… Erfrischend ist die Tatsache, dass ich an gewissen Stellen nicht einmal mit den Pro Shad zu den damaligen glorreichen Zeiten so viel Fisch gefangen hab wie jetzt mit dem Hitcher!

FOX-Rage-Hitcher-1Hitcher Jerk & Twitch- Hecht

Mit diesem Teil kann man auf unchristliche Distanzen fischen und kommt natürlich so an Stellen, wo die Gummi- und Wobblerfreunde nur mit dem Fernglas hinsehen, aber nie mit einem Köder auf die Raubfischjagt gehen können…

predatorfishing-at-20111
UND! vor allem jetzt im Herbst wo die Tage immer kürzer werden und man immer schneller in die Dämmerung kommt kann man die Angelei mit diesem Köder locker um eine Stunde verlängern, da durch die Geräusche die er von sich gibt, die Raubfische auch noch im Dunkeln angelockt werden und auf den Köder beissen!

und es wurde noch kälter...

Nach Einbruch der Dunkelheit war bei meinen Pro Shads immer der “Ofen aus”, da sie zu einem sehr hohen Prozentsatz die Raubfische nur visuell anlocken und neben den Druckwellen vom Schwanz keinerlei Geräusche von sich geben. Wobei mit den Glass Rattles könnte man in Zukunft auch noch diesen Effekt in die Gummiköder bringen.
Mal schauen was ich aus diesem Ködern noch so alles rausholen kann…
… ihr werdet auf alle Fälle hier auf predatorfihsing.at als erstes davon erfahren…
bis dann… -stone-

Movie Time…

So Leute! Es ist endlich wieder so weit, die Videos über die Köder-Highlights 2012 von FOX Rage sind fertigt geschnitten und wie schon im letzten Artikel versprochen hier nun online verfügbar! Die Videos mit Dietmar Isaiasch zeigen euch wie sich die Köderneuheiten in deren Element -dem Wasser- verhalten und zusätzlich gibt Dietmar wie immer wertvolle Tips um die Raubfische zu überlisten…

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen, los geht’s! viel Vergnügen…

FX Rod Holdall 12ft

FOX FX Rod HoldallIn diesem Artikel möchte ich die Grundsatzdisskusion um die beiden Arten des Rutentransports, also zwischen einzelnen Sleeves oder eben einem Holdall nicht diskutieren. Jeder hat seine eigenen Anwendungsgebiete und genau nach diesen wird sich dann auch die Entscheidung jedes Einzelnen richten. Meine Entscheidung viel aufgrund meiner eigenen Anforderungen auf ein Holdall; dem damals ganz neuen FX Rod Holdall 12ft von FOX. Nach fast einer Saison im Einsatz gibt es nun einiges über dieses Teil zu erzählen! Geliefert bekommt man das Holdall in einem fetten Karton in zusammengeklapter Form. Aus diesem Grund muss man als ersten Schritt mal die Versteifungsstange (aus Aluminium) am Rücken der Tasche einschieben und mit einem Klettverschluss fixieren und verschließen. Somit liegt es vor einem, auf den ersten Blick sehr edel, kompakt verarbeitet und wirkt schon ziemlich fett! Bei den Abmessungen von 198x32x10 (HxBxT) im leeren Zustand komme ich
Extrastarker Reißverschluss nach kompletter Befüllung auf eine Tiefe von 25cm. Bevor ich nun aber zur Beladung und zum Innenleben kommen, möchte ich ein paar Worte über das Außenleben der Tasche verlieren. Die bei FOX Produkten immer wieder gern diskutierten Reißverschlüsse lassen nun wirklich keine Qualitätsdiskussion mehr zu. Die dicken, ergonomisch geformten, an den Daumen angepassten und extra verstärkten Doppelreißverschlüsse (10mm) sehen erstens stielvoll aus, verschaffen auch mit nassen Händen einen festen Griff, und wirken sehr, sehr robust. Ich glaube FOX wollte mit diesen Verschlüssen ein positives Zeichen zu den ewigen Diskussionen bzgl. kaputter Reißverschlüsse setzen. Die Tragegriffe der Tasche (2x an der OberseiteAbnehmbare Erweiterung für 2 Ruten
und 2x an der Breitseite) sind aus einem weichen supergriffigen Schaumstoffmaterial (EVA Griffe). Ohne jetzt den Teufel an die Wand malen zu wollen bin ich mir da aber in Sinne der Langlebigkeit nicht mehr so sicher ob die nach 5 Handgriffe aus SchaumstoffJahren noch immer unversehrt sein werden. So weiches Schaumstoffmaterial verwittert bei Sonne, Regen, Hitze und Kälte nach meiner Erfahrung schon schnell, aber da lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Die Tragegriffe sind nämlich so angenehm und anschmiegsam, dass man die Tasche am liebsten nur mit den 3DTragegurtGriffen befördern möchte ;-) Der Schultergurt ist wirklich der Ferrari unter den Gurten. Der atmungsaktive und rutschsichere 3D- Schultergurt ist super genial gepolstert und lässt bei hoher Last einen super Tragekomfort auch über weitere Strecken spürbar werden. Um die äußere Betrachtung abzuschließen komme ich zum letzten makanten  Punkt und zwar der oberen Rollenausbuchtung. Sie kann, für einen schnellen Wandel in ein 3Rod Holdall, gegen einen geraden Einsatz per Reißverschluss getauscht werden. Ansonsten bietet die Ausbuchtung platz für zwei weitere Ruten im Holdall. Die Ausbuchtungen sind für Ruten mit maximal einem 50er Startring konzipiert und in Summe fasst die Tasche maximal 5 Ruten. Auf der gegenüber liegenden Taschenseite findet man eine komplett flache Rückseite, mit keinerlei Taschen für einen einfachen Transport.
Zusatzfach        Innentasche für Bissanzeiger        Minifach für Kescher

Öffnet man die Rutentasche offenbart sich eine Fach für die Ruten und ein weiteres Fach für einen Wetterschutz , sowie für Banksticks, Sturmstangen oder einen Kescher. In die unterste kleine Tasche Passen wie bei mir locker 3 Micron PSR inklusive 3 Banksticks rein und sie kann extra verschlossen werden, damit beim Transport nichts rausfällt. In der Tasche daneben findet bei mir der Kescher mit der Kescherstange und die Weigh Sling ganz easy platz wobei die Kescherstange durch einen Klettverschluss noch einmal zusätzlich fixiert werden kann. Die gepolsterte Trennwand zwischen den beiden Taschenbereichen wird mit einem umlaufenden Reißverschluss auf der Zusatzfach- Seite zugemacht und fixiert somit das komplette Tackle und schützt durch die RutenfixierungRutenschutz
Polsterung die Ruten und Rollen auf der anderen Seite. Die Seite für die Ruten ist stark gepolstert und die einzelnen Rollen werden durch gepolsterte Trennwände voneinander geschützt. Wie schon erwähnt kann man in dieser Tasche 5 Ruten auf einmal transportieren 3 Ruten normal, mit den Rollen unten und die anderen beiden Ruten mittels Zusatzausbuchtung seitenverkehrt, von oben nach unten. Die einzelnen Ruten werden mit jeweils 2 – meiner Meinung nach fast zu kurzen – Klettverschlüsse fixiert und der Rutengriff wird in eine kleine Tasche geschoben. Somit hält jede Rute bombenfest und keinerlei klappern oder zerkratzen ist möglich. Zusätzlich werden die Klettverschlüsse und die darunter liegenden Rutenspitzen noch  mit einer Stoffklappe geschützt.

Als Fazit zu dieser Tasche kann ich nur wiedergeben, was FOX schon im Katalog niedergeschrieben hat: “Die wohl beste Serie an Taschen, die je für den modernen Angler entwickelt wurde. Der stylische und unverwechselbare FX Gummiaufnäher ist Ihre Garantiefür die Nutzung einer Tasche auf dem Neuesten Stand in Sachen Design und Technologie.” Also man merkt schon dass man da etwas hochklassiges in Händen hält und diese Tasche wahrscheinlich locker die nächsten 20 Jahre schadenfrei überstehen wird. Laut FOX wurde auch das Eigengewicht dieser Tasche stark reduziert und dabei so viel Stoff wie möglich entfernt, damit auch kein Platz verschwendet wird. Das 1050er deiner Cordura wirkt robust, leicht, wasserdicht und wirklich sehr strapazierfähig. Wer sich vom relativ hohen Preis nicht abschrecken lässt bekommt mit dieser Serie wirklich etwas sehr feines mit dem er sicherlich eine sehr lange Zeit große Freude am Wasser haben wird!

In diesem Sinne! viel Spaß damit und vor allem dicke Fische!

cu -stone-

Damit es auch mal mit dem “Dicken” klappt!

Heute und vielleicht in Zukunft öfter gibt es einen wirklich tollen “Gastartikel” von Felix Emig zum Thema Zanderangeln. Vor allem die Bilder solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen! DANKE Felix und Hut ab zu deinen Fängen! Doch jetzt viel Spaß mit dem Artikel…

Ich heiße Felix Emig bin vom Fox Rage Pro Team und möchte euch in diesem Blog erläutern worauf man beim Zanderfischen achten sollte, das es auch mal mit dem “Dicken” klappt.

Felix und ein fetter Zander auf 'nem PRO Shad

Felix und ein fetter Zander auf 'nem PRO Shad

1.das Angelrevier
Mit der wichtigste Faktor ist die Wahl des richtigen Gewässers,denn regemäßige Ausnahmefänge sind natürlich auch nur an Ausnahmegewässern möglich.Deshalb solltet ihr auch mal in kauf nehmen 150-200 km bis zu einem Top-Gewässer zu fahren,denn in dem kleinen Stadtweiher um die Ecke schwimmt bestimmt auch mal der eine oder andere große Zander und Hecht rum,aber das Abwachsen der Fische ist dort meist sehr begrenzt.Generell gilt das die Raubfische in einem Gewässer welches einen guten Bestand an “Fettfischen”wie Maränen oder Herringen aufweist,am schnellsten und vor allem am größten abwachsen.

2.Gerät
Zum Gerät ist zu sagen das es natürlich der zu beangelnden Fischart und dem Angelrevier angepasst werden muss.Bei der Rutenwahl sollte nicht gespart werden da speziell bei der Gummifischangellei ein hochwertiger,schneller ,straffer aber trotzdem sensibler Blank von Nöten ist um auch den feinsten Anbiss in der Rute zu spüren.Ein ganz wichtiger Faktor ist eine geflochtene Schnur um einen ordentlichen Anhieb zu setzen.Ich persönlich habe beim fischen die Bremse komplett geschlossen(man sollte aber bei der ersten flucht schnell reagieren können!)und schlage bei einem Biss sehr kräftig an,da der Zander ein sehr hartes Maul hat.Bei halbgeöffneter Bremse verpuffen die Anschläge und es hagelt Fehlbisse!Ich habe schon oft genug Angelkollegen oder Bootsnachbarn gesehen die daran verzweifelten und wenn man am Tag nur 2 Bisse bekommt und die dadurch noch versiebt ist das sehr ärgerlich!Auf ein Flexonitvorfach sollte meiner Meinung nach nie verzichtet werden,es sei denn das Wasser ist sehr klar und man kann Hechte im Gewässer komplett ausschliessen,denn ein Flurocarbon ist den Hechtzähnen auf dauer nicht gewappnet!

Felix und noch ein fetter Zander auf 'nem PRO Shad

Felix und noch ein fetter Zander auf 'nem PRO Shad

3.Technik
Die Führungsweise ist Geschmacksache wichtig dabei ist nur das der Kontakt zum Köder während der Absinkphase immer hergestellt ist da die Zanderbisse zu fast 99% beim absinken kommen.Ich “faulenze”(der Köder wird nur über die Rolle geführt)eigentlich das ganze Jahr über,im Sommer und Frühherbst ziemlich aggressiv und mit teilweise mit überbleiten Gummifischen,da grade die schnelle Absinkphase in den wärmeren Monaten die Bisse bringt.Der Spruch “so leicht wie möglich und schwer wie nötig”trifft eigentlich nur bei sehr geringer Wassertemperatur ein,wenn die Futterfische sich auch sehr ruhig verhalten.

4.Köder
Jetzt kommen wir zu meinen Lieblingsthema und einem Thema das immer aktuell bleibt-die Gummis!Felix und noch ein fetter Zander auf 'nem PRO Shad
Meine Devise lautet “maximale Ausrüstung sichert maximalen Erfolg” und bin der Meinung das man für alle Situationen am Wasser gewappnet sein muß,da man oft nicht genau weiß was für Bedingungen am und im Gewässer herrschen,außerdem ist der Zander ein sehr launischer Fisch und so fischt man an manchen Tagen mit 2-3 Gummis an manch anderen wiederum mit bis zu 20!Die Farbe ist fangentscheident man muß sie genau der Gewässertrübung und dem Nahrungsangebot der Zander anpassen.Zu über 70% fische ich eigentlich mit perlmutfarbenden Gummifischen mit schwarzen,dunkelgrünen oder braunen Rücken,bei sehr trüben Wasser und einer Wassertiefe ab 3 Metern ist weiß trumpf.Aber trübes Wasser ist nicht gleich trübes Wasser,in meinen Revieren wo ich fische ist es meist braun-trüb und an den Holländischen Baggerseen z.B. ist es eher milchig-trübe,daher wird in Holland überwiegend mit braunen u.schwarzen Gummis gefischt.Ebendso ist die Farbe des Gewässerbodens(man erkennt diese an der Zeichnung und Farbe der gefangenen Fische)für die Auswahl der Köder wichtig,auf hellen Kiesboden setzen sich dunkle Farben wie braun und schwarz am besten ab und bringen in der Regel die meisten Bisse,aber auch hier gilt probieren geht über studieren.
Eines hatt sich jedoch ganz klar abgezeichnet-7 Zander über 90 cm hab ich in den letzten Jahren auf große Köder zwischen 12-15 cm gefangen,also keine Angst vor großen Gummis und nicht zu klein fischen!
Bei den Modellen gibt es viele die ihre Fische fangen,aber einen möchte ich da besonders herrausheben der letztes Jahr wie eine Bombe eingeschlagen hatt-es ist der neue Pro Shad von Fox.Ihm hab ich letztes Jahr einen Traumtag mit Zandern von 92,91,88,85 und 80cm zu verdanken!
Weitere sehr gute Gummis sind die Shaker von Lunker City,der 6èr Sea Shad von Bass Assassin,der Kopyto River und Shark,die Fat Swing Impacts von Keitech usw.,also da gibt es so einige!

Softlure Boxen von Felix

Softlure Boxen von Felix

Eins möchte ich noch loswerden,der Spruch “der Weg ist das Ziel” passt beim Zanderfischen wie die Faust auf`s Auge.Es sind die Details die man sich bei einem Fangerfolg unbedingt einprägen muß:welcher Gummi in was für einer Farbe,welche Wassertiefe bei welchen Wetter zu was für einer Jahreszeit usw.,das sind Daten die man sich merken muß um dauerhaft erfolgreich zu sein!

Ich hoffe das ich euch mit dem Bericht was das Zanderfischen angeht ein bischen weiterhelfen konnte!
Das Dropshot und die Vertikal-angelei hab ich bewußt rausgelassen-es hätte den Rahmen gesprengt,es ist aber sehr schade das die vertikalfischerei in so vielen Gewässern Deutschlands verboten ist,da teilweise nur vom verankerten Boot geangelt werden darf und es zur kalten Jahreszeit “die” Methode schlechthin ist!Da haben es unsere Kollegen in den Niederlanden besser…

Also ich wünsche euch dicke Fische und nicht verzweifeln-es gibt immer mal ein Schneidertag,aber auch an solchen Tagen kann man was lernen!

Think different!

Schwarzbarsch an für ihn untypischer Stelle

Schwarzbarsch direkt am Badeufer

Jeder von uns hat ein Tier in sich, nenne man es wie man will… ich nenne es das Gewohnheitstier… Es ist groß, faul und vor allem eines; nämlich Ideenlos. Ich kenne genügen Angler die immer ihre 3 gleichen Köder an den selben Stellen durchs Wasser schleifen, die Motivation eher mager und wenn man sie dann fragt warum sie diesen oder jenen Köder  genau an dieser oder jener Stelle verwenden kommt die immer wieder verblüffende Antwort… “Na, Ja… ich hab damals, vor 2 Jahren genau an dieser Stelle mit diesem Köder einen tollen Raubfisch überlisten können…” hmmm… OK, dass noch so ein Prachtexemplar genau auf dieser Stelle steht und Lust auf einen Köder hat, den er schon seit Jahren vor sich herumtaumeln sieht ist eher gering. Wie groß die Chance ist, dass der selbe Fisch noch einmal auf dieser Stelle steht und auf den selben Köder beisst muss ich euch jetzt nicht näher erläutern. In erster Linie geht es darum, mal die alten Zöpfe abzuschneiden, die Heros mit denen man schon gut gefangen hat in der Köderbox zu lassen und mal etwas neues zu probieren. Sicherlich gibt es gute und weniger gute Stellen an denen Raubfische sich aufhalten, doch wer sagt dass der Raubfisch immer an einer Kante am Grund oder unter einem Steg oder Baum stehen muss… Ich hab schon Hechte an Stellen gefangen wofür ich vorher nur belächelt wurde und kein einziger Angler seinen Spinnköder je ins Wasser gehängt hat, denn die Hotspots waren ja ganz wo anders. Dort haben sie sich getummelt und kreuz und quer jeden Quadratmillimeter abgetastet, JA genau, nicht die Raubfische, sondern die Angler. Den Raubfischen war es schon lange bewusst, dass an diesen Hotspots zwar einfach an Futter zu gelangen war, weil sich auch die Futterfische dort aufhielten, doch bemerke ich immer wieder wie schnell sich Raubfische auf die Gefahr von Kunstködern einstellen und solche Orte gar nicht mehr aufsuchen. Deswegen probiert mal den hässlichen Kunstköder an einer Stelle an der ihr normalerweise nicht angeln würdet… und dies nicht halbherzig und mit dem Gedanken dass da eh nichts beissen wird, sonder mit dem Elan und der Energie wie ihr sonst an den Hotspots fischt. Ein Tip noch: viel einfacher fällt diese Art der Fischerei, wenn man den Schneidertag schon abgewendet hat. Soll bedeuten, wenn ich bereits ein oder zwei Räuber überlisten konnte beginne ich zu experimentieren und nicht, wenn sowieso nichts geht, denn da ist die Motivation eh schon im Keller und unter diesen Bedingungen fängt man sowieso schwer seine Fische. Ich konnte mit dieser Methode am Ende des Tages schon so manch ein Prachtexemplar vorweisen, auf einem Köder und an einer Stelle gefangen wo ich es selbst nicht geglaubt hätte. Zum Abschluss sei noch gesagt, dass diese Phänomen genau den Anfängern unter uns in die Hände spielt, denn deren großer Vorteil ist, dass es für sie noch keine Gewohnheiten, keine Hotspots und keine Top- Köder gibt. Sie fischen frei von der Leber und überraschen uns so immer wieder mit tollen Fängen!

Ein in das Hirn eingetrampelte Pfad des Schleppfischers ist es, das Gewässer nach einer bestimmten Route abzufahren. Entweder kennt

Think different! wenn ihr die Köder durchs Wasser zieht!

Think different! wenn ihr die Köder durchs Wasser zieht!

man den Gewässergrund sowieso schon wie seine eigene Westentasche oder man hält sich an ein Echolot. Dabei kommt es immer wieder zum Phänomen, dass die Raubfische nur an gewissen Stellen beissen, und zwar wenn das Boot eine enge Kurve fährt. ”Und hier musst du genau die Gewässerkante in einem kleinen Radius abfahren…” Sagte einst ein Freund zu mir…  Jetzt vermuten viele, dass sich eben gerade an diesem Wendepunkt ein Hotspot befindet an dem die Raubfische wie die Bananen in der Bananenschachtel aufgereiht stehen und nur warten, biss der wunderschön blitzende Kunstköder vor deren Maul vorbei schwimmt. Doch genauso könnte es doch sein, dass durch die enge Kurve die man fährt, der Kunstköder um einiges langsamer wird und irgendwann die ideale ich nenn es mal “Beissgeschwindigkeit” erreicht, bei der die Räuber schwach werden. Was ich damit sagen will, es ist nicht immer die erste Erklärung die einem einfällt die Richtige… probiert einfach mal von einer anderen Seite her an die Sache heranzugehen und ihr werdet sehen, dass auf einmal auch an Stellen über die ihr erst noch rübergebrettert seid auf einmal Raubfische beissen und vielleicht ist ja genau da das lang ersehnte Prachtexemplar von Hecht dabei! Wir sind darauf hin die selbe Strecke noch einmal um einiges langsamer zurückgefahren und konnten einige Fische landen, wo kurz vorher noch garnichts ging…

Eine weitere Anekdote zum Thema Think Different zeigt, dass auch immer wieder der Schein des “richtigen Platzes” trügen kann. Wie oft hat man schon eine aufschlussreiche Stelle am Gewässer stundenlang beangelt ohne einen einzigen Biss zu bekommen. Und nach einiger verstrichener Zeit haben die Raubfische auf einmal wie verrückt auf einer ganz anderen Stelle gebissen. Riskiert doch mal den Weg zurück zu eurem bevorzugten Hotspot nachdem auf der anderen Stelle die bisse versiegen und ihr werden sehen, dass der Spot gar nicht so übel war, sondern euch einfach die Beisszeit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ein sehr altes Sprichwort sagt nicht umsonst “Zur richtigen Zeit am Richtigen Ort…”

Tiefgefrorene Sardellen aus dem Supermarkt

Tiefgefrorene Sardellen

Eine Vorgehensweise für dich ich auch immer wieder belächelt wurde war die Tatsache, dass man Raubfische genau so anfüttern kann wie es die Jungs im Katpfensektor schon seit ewigen Zeiten machen. Wirft man in gewissen Abständen immer wieder Fischfetzen, oder zerschnittene Stücke von Makrelen oder Sardellen an eine ausgewählte Stelle ins Gewässer, werden vor allem Zander aber auch genauso Hechte diese Stelle wittern und somit genau diese Stelle in ihre Route mit aufnehmen. Hierzu gibt es auch noch einen kleinen Tip von mir: Verstärken kann man den Lockeffekt mit feinen Partikeln wie Kürbiskernmehl oder gekochten Maiskörnern, denn dies lockt zusätzlich die Futterfische an. Tummeln sich dann die Rotfedern, Barsche und Lauben am Futterplatz und sorgen mit ihren hektischen Bewegungen für Staubwolken und Geräusche im Wasser, lockt dies die meist neugiereigen Raubfische und bringt sie somit genau in unsere Heiße Zone! Mittlerweile gibt es auch einen Hersteller, der diese Lockmischung fertig abgepackt und tiefgekühlt vertreibt. Wichtig dabei ist, dass man diese Taktik mit Maß und Ziel umsetzt, da zu viele und daher verwesende Fischstücke eher den gegensätzlichen Effekt erzielen.

Als Futter fein zerstückeln

Als Futter fein zerstückeln

Auch Lockstoffe können oft den entscheidenden Unterschied machen...

Auch Lockstoffe können oft den entscheidenden Unterschied machen...

Es muss nicht immer Fisch sein! Von einer wirklich sehr schrägen Fangmethode konnte ich letztes Jahr gleich ein paar mal profitieren. Immer wieder hört man davon und mir ist es selbst schon sehr oft beim Ausloten passiert. Beim einholen der Lotmontage krachen immer wieder Raubfische auf den sehr schnell und durch das Blei direkt am Gewässergrund taumelnden Schwimmer. Vor allem mit orangen Schimmern ist mir das immer wieder mal passiert. Andere denken sich nur “Echt arg… “, ich hingegen hab mir für dieses Phänomen eine Montage gebaut, mit der ich schon so manchen Zander und auch Hecht überlisten konnte. Eigentlich ein logischer Köder, vor allem im Frühjahr… Das Blei mach mächtig Lärm wenn es gegen die Steine am

Live Bait Slider als Köder?

Live Bait Slider als Köder?

Gewässergrund schlägt und macht so die Raubfische auf sich aufmerksam und der hin und her taumelnde Schwimmer erzeugt den Beissreiz bei unseren Freunden. Einfach durch einen Live Bait Slider ein Stahlvorfach gefädelt und am oberen (orangen) Ende einen fetten Drilling angebracht (maximal 1-2 cm Spiel zwischen Schwimmer und Drilling) darunter ein Grundblei am Stahlvorfach angebracht, einen Karabiner raufgequetscht und fertig ist die Montage. Man kann diese Montage wirklich verdammt weit werfen und auch ruhig etwas zügiger über den Gewässergrund schleifen… probiert es aus… ihr werdet sehen es funktioniert vor allem im Frühjahr!

Was ich mit den paar Beispielen zeigen wollte ist, dass man sehr gerne in einen “Angel- Alltagstrott” hineinschlittert, aus dem man sehr schwer rauskommt, denn unser Gehirn speichert Erfolgswege und will immer wieder nach der selben Art und weise an die Problemstellungen beim Angeln herangehen. Brecht diese eingeschliffenen Methoden und versucht mal etwas komplett Neues, nicht einmal etwas, was ihr in einer Zeitschrift gelesen habt, seid kreativ und probiert schräge Ideen ohne Vorlage und ihr werdet immer wieder überrascht sein was am Wasser passiert!

FOX Rage – Box Stacker

FOX Rage - Box Stacker im Einsatz

FOX Rage - Box Stacker im Einsatz

FOX Rage - Box Stacker HauptfachIn diesem Artikel werde ich euch den Box Stacker von FOX RAGE in allen Details näher bringen. Die komplette Tasche besteht aus wasserabweisendem 600D Nylonmaterial und hat sehr viele Details und Feinheiten auf die ich in diesem Artikel eingehen möchte. Der erste Eindruck von außen besticht durch eine wirklich sehr kompakte Verarbeitung mit sehrrobuste hochwertige ‘YKK’
FOX Rage - Box Stacker Tragegriffe Reißverschlüsse und extra verstärkten Nähten. Die komplette Unterseite besteht aus einem Hardcover-Bodenprofil und ist deswegen extrem verschleißfest… also die spitzen Steine am Ufer oder das verwitterte Holz eines Steges kann dieser Tasche von unten schon mal nichts anhaben. Was leider auch schon beim ersten Kontakt mit der leeren Tasche auffällt ist, dass der Schultergurt etwas mager gepolstert wurde. Im voll beladenen Zustand quer durch den Busch gibt es eindeutig angenehmere Dinge als ein “einschneidendes” Erlebnis eines zu mager ausgelegten Tragegurtes. Den Tragegurt kann man aber durch die Karabiner- Verschlüsse recht einfach durch einen angenehmeren Gurt -zum Beispiel einen der FX- Taschenserie- tauschen.

FOX Rage - Stack 'n' Store Lure Box - Shallow LFOX Rage - Stack 'n' Store Lure Box - Shallow L

Das Hauptfach der Tasche lässt sich auf allen 3 Seiten komplett öffnen und schafft somit einen angenehmen Zugang zu den einzelnen Stack ‘n’ Store Lure Boxen, wobei wir damit schon beim Herzstück der Tasche sind. Das Innenleben der Tasche bietet monströsen Platz für entweder 6 flache Stack ‘n’ Store Lure Boxen oder auch zum Beispiel 3 hohe Stack ‘n’ Store Lure Boxen… und natürlich auch für alle Mischvariationen dieser beiden Boxen. Das heisst man hat mit dieser Stapeltechnik wirklich megaviel Platz für seine Köder und hat so mit keine Verfärbungen der Gummiköder und auch keine extremen Verhakungen der Drillinge an den Wobblern. Die Vorderseite der Tasche bietet noch einen zusätzlichen Stauraum für Handschuhe, Vorfächer, Zangen und anderem Kleinzeugs, dass man halt so zum Angeln braucht. Alles sicher und sichtbar hinter einem Netz verwahrt. 

FOX Rage - Stack 'n' Store Lure Box - SeitenfachFOX Rage - Stack 'n' Store Lure Box - Shallow

Seitlich bietet der Box Stacker 2 zusätzliche Fächer für die kleine Stack ‘n’ Store Lure Box in denen man sehr fein die Kleinigkeiten wie Tube Jigs und andere kleine Köder verstauen kann. Bei den Stack ‘n’ Store Lure Boxen hat man natürlich die Möglichkeit die einzelnen Unterteilungen zu verschieben und somit für so wenig “Leerraum” wie möglich zu sorgen. Beide Fächer sind mit einem robusten Klickverschluss sehr einfach und rasch zugänglich.

FOX Rage - Box Stacker Zusatzfach 2An der Hinterseite der Tasche hat FOX noch ein weiteres, flaches Zusatzfach angebracht, in dem man auch noch genügen Stauraum für den Angelpass, die Tageskarte, Sonnenbrillen und so weiter und so fort findet. Große Dinge bringt man hier zwar nicht unter aber jeder Angler weiss, wie viel Kleinkram man so gerne mit sich herumschleppt, also kann man gar nie zu viele Fächer bei so einer Tasche haben :-)

Also zusammengefasst kann man sagen, dass der Box Stacker auf alle Fälle eine ganz feine Sache für den Spinnangler ist, der gerne viele Köder bei sich hat. Für das Boot sowieso optimal ist die Größe auch bei längeren Spaziergängen ums Wasser nicht wirklich hinderlich… klar sind kleinere Taschen angenehmer zu tragen, doch wer den Stauraum braucht… die Frage ist, was braucht man wirklich an Tackle am Wasser, doch da könnte man sich Stunden lang drüber unterhalten… Unterm Stich ist es eine wirklich fette Tasche, die bis auf den Tragegurt sehr sauber verarbeitet, gut durchdacht ist und bei der auch das Preis- Leistungsverhältnis zu 100% stimmt. Würde man sich die einzelnen Boxen separat kaufen kommt man genau auf den Preis des kompletten Box Stackers… sozusagen ist die Tasche in diesem Fall geschenkt.

Inkludiert sind also 6 Stück Medium und 3 Stück Small Shallow Stack & Store Lure Boxen.

Abmessungen: B x T x H = 50 x 25 x 28cm

Carphunter&Co - Shop

Flying Lure vs. Quantum Joker

Flying LureIn den 90ern sorgte ein TV- Spot unter allen Raubfischanglern in Amerika und Europa für Furore… der Flying Lure wurde entwickelt und damals als kleine Revolution unter den Spinnfischern gefeiert. Die Fangmeldungen rissen nicht ab, der Köder war lange nicht lieferbar und heute noch gibt es Sammler die für ein Originalexemplar tief in die Geldböse greifen…

Hier das Originalvideo von damals… “If you want to catch fish, bigger fish, all kinds of fish…”

 

Flying Lure in Action

Damals eine Revolution, da der Köder das erste mal vom Angler weg, unter Hinternisse triftete wurde dieser Köder zur sogenannten “heissen Semmel” am Raubfischmarkt und verkaufte sich über Nacht von selbst. Den Fangmeldungen zufolge musste der Köder auch wirklich gut vor allem auf Zander und Barsch funktionieren… Aus heutiger Sicht ist es schwer einzuschätzen, ob es an den damaligen Angelkünsten oder am Köder gelegen hat, dass es meinerseits keine Erinnerungen auf große Fänge mit diesem Köder gibt :-)

Ich finds genial, dass der einzige Unterschied der beiden Originalskizzen die besseren Designmöglichkeiten mit heutigen Mitteln sind!

Quantum Joker LureNun, rund 20 Jahre später wird eine komplett “neue” Erfindung eines Köders aus dem Hause Quantum Specialist in vielen Medien gefeiert und folgendermaßen angekündigt  “Der revolutionäre Joker Lure macht seinen Namen alle Ehre. Wie das berühmte Ass im Ärmel beim Pokerspielen hat man mit diesem Köder stets einen Trumpf in der Köderkiste… …Herabhängende Äste, Baumstämme und überstehende Böschungen sind mit diesem Fangmagneten ein Problem der Vergangenheit! Somit können Stellen befischt werden, die andere Köder niemals erreichen werden!”

Hier ein Video: Zebco TV

Ich find’s cool, dass auch die heutige Generation an der damaligen Erfindung teilhaben darf und ich nun erneut die Möglichkeit hab diese “neuartige” Angeltechnik zu fischen. Dass man den Köder am losen, durchhängenden Geflecht zum Grund sinken lassen soll und dann trotzdem jeden Biss spürt  macht mich gleich noch neugieriger darauf, was der Köder wirklich hermacht.

Wenigstens gibt es mittlerweile Online Shops und man muss die Teile nicht zu völlig überteuerten Preisen übers TV ordern…

FOX Bivvy Table

Im heutigen Bericht geht es mal um ein kleines aber feines Feature beim Fischen, dass ich mittlerweile nicht mehr missen möchte. Ich werde euch heut den Bivvy Table von FOX in seinen Details beschreiben und meine Erfahrungen mit diesem kleinen Helferlein an euch weitergeben. Ich bin ein Angler, der versucht sein Equipment wirklich auf das zu beschränken was notwendig ist und vor allem auf das zu beschränken, was ich bei einer Tagessession mit einmal gehen in meinem Rucksack, in meiner Rutentasche und mit meinen Händen befördern kann.
Ich hab mir den Table genau aus diesem Grund erst vor kurzer Zeit zugelegt, da ich immer wieder skeptisch war, wie ich den Table noch bei meinen ganzen anderen Dingen im Rucksack unterbringen kann. Als ich mir dann aber die Abmessungen des Tables im zusammengelegten Zustand angesehen habe, wusste ich, dass ich diesen Platz im Rucksack leicht finden werde. Somit hab ich den Table immer dabei und kann bei jeder Session von den Vorteilen profitieren. Die Beine sind wie in der Abbildung rechts zu sehen anlegbar und in diesem Zustand fixierbar.
Durch den Table spare ich mir auf alle Fälle schon mal das Kaufen von ca. zehn Ködernadeln im Jahr, denn dies war eine Sache die ich ständig beim Fischen im hohen Gras unauffindbar verloren habe. Nun ist alles an Kleinzeugs, angefangen von Karabinern über Haken und Vorfächer bis hin zu diversem Werkzeug und der Tachkle Box sicher auf dem Table verstaut, wird nicht feucht und auch nicht von Schnecken und anderweitigem Kleingetier besudelt. Die rutschsichere Spezialbeschichtung fixiert all die Kleinteile an der Stelle an der man sie hinlegt und dann auch wieder sucht, schränkt aber in gewisser Weise ein, da man es deswegen nicht gerade als Schneidfläche benutzen soll. Die Beschichtung sieht zwar widerstandsfähig aus, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich darauf meine Köderfische zerschneiden werde. Der Kunststoff des Tables ist zwar hart, splittert aber nicht gleich beim erstem mal runterfallen… da sprech’ ich wieder mal aus Erfahrung =)
Die Auflagefläche des Bivvy Tables ist genau für die Aufnahme einer Large System F-Box konzipiert und bietet in einem unterteilten Bereich nebenan noch Platz für die kleinen Compartment- Boxen und andere Kleinteile. Für die nötige Stabilität sorgen auch auf sehr ungleichmäßigem  Untergrund die großen, Teleskop- Schwenkfüße. Sie sind von sehr robuster Bauart und verschaffen dem Table einen wirklich sehr stabilen Stand, auch wenn man ihn mal mit etwas mehr Gewicht belastet. Es ist jeder Standfuß für sich mittels ”Cam Lok” Mechanismus in seiner höhe fixierbar, wobei die grossen Schlammüße für noch mehr Stabilität vor allem auf weichen Untergrund sorgen.

Zusätzlich wird durch die großen Schlammfüße die Bodenplane des Zeltes nur sehr geringfügig strapaziert. Die Höhe des Table ist zwischen 27 und 37cm verstellbar und bietet eine angenehme “Arbeitshöhe” wenn man vom Klappsessel aus werkelt. Mit seinen 1,5 Kg ist der Table ein wirkliches Leichtgewicht und ist im zusammengeklappten Zustand wirklich einfach überallhin mit zu transportieren. Ich fische an zwei speziellen Gewässern, an denen man nur nach einem 500- metrigen Fußmarsch an die guten Raubfischstellen kommt, querfeldein, ab durchs Gebüsch aber in meinem Rucksack hab ich den Table immer dabei und somit vor Ort auch im hohen Gras alles super sortiert und griffbereit!

Material & Ausstattung
- Oberflächenmaße: 438mm x 308mm
- Maße großes Fach: 270mm x 370mm
- Maße kleines Fach: 95mm x 265mm
- rutschsichere Spezialbeschichtung
- verstellbare Füße mit “Cam Lok” Mechanismus
- große Schwenkfüße für extra Stabilität
- für die Aufnahme einer Large System F-Box konstruiert
- Jedes Bein einzeln teleskopierbar
- Grosse Schlammüße für mehr Stabilität
- Maße: 50x29cm
- Höhe: 27-37cm
- Gewicht: ca. 1,5kg

Rapala Sling Bag

Schneller Köderwechsel durch Nutzung
des Zwischenraumes…

Heute möchte ich euch eine meiner neuesten Anschaffungen vorstellen. Nach mittlerweile fünf Sessions damit am Wasser hab ich das Bag in gewissen Situationen testen können und werde nun meine Erfahrungen in diesem Bericht für euch niederschreiben. Vorab ist zu sagen, dass ich seit Jahren genau so ein Bag für die Sportfischerei gesucht habe. Vor einiger Zeit baute ich mir aus einem Boiliebag und ein paar Plastikrohren so was ähnliches, was man sich um die Hüfte Schnallen konnte. Es schränkte einen aber doch in der Beweglichkeit ein und diese Konstruktion Marke Eigenbau ist bei Weitem nicht mit dem Sling Bag von Rapala zu vergleichen, denn es fehlten viele Features und zusätzlicher Stauraum, den das Sling Bag zur Verfügung stellt.

Alles feinstens sortiert…

Jeder der schon mal mit all seinen Kunstködern die Reise um das Gewässer seines Vertrauens angetreten ist hat eine Ahnung davon wie nervenraubend es sein kann, bei ständigem Köderwechsel erst die einzelnen Köder von einander trennen zu müssen, weil sie wie ein großes Wollknäuel ineinander verhakt sind. Nun hat man die Möglichkeit, vor dem Antritt ans Gewässer drei bis vier Köder auszuwählen und sich somit den ganzen Tag auf diese wenigen zu beschränken, alle Köder in großen Köderboxen und einer Tasche mitzuschleppen um bei jedem Köderwechsel alles neu auszupacken und auch wieder zu verstauen, oder eben sich dieses Sling Bag zuzulegen. Das erste mal machte ich große Augen, als ich begann meine Kunstköder in dem Bag zu verstauen. Ich dachte mir dass ich sicher wegen mangelndem Platzangebot einige Abstriche in der Ködervielfalt machten müsse… denkste… ich hab fast all meine Köder in diesem Bag feinstens sortiert verstauen können (so an die 50 Stück)!

Wie ein kleiner Bauchladen…

Die revolutionäre Tasche für den mobilen Spinangler besteht aus zwei großen Fächern mit zwei mitgelieferten Tackle Boxen der Größe 3600, welche mittels Klettverschluss in den Fächern fixiert sind. Somit hat man gleich einmal seine Softlures von den Hardlures in zwei Fächern getrennt. Die einzelnen Längsunterteilungen der Boxen bieten zwei Möglichkeiten um weitere Querunterteilungen einzuschieben. Damit nutzt man jeden cm der Box, da man somit die Fachegröße perfekt an seine Ködergrößen anpassen kann. Die zwei große Fächerabteilungen mit großen, Doppel- Reißverschlüssen sind leicht zu öffnen und die beiden Köderfächer öffnen sich wie ein Tablett nach vorne. So hat man all seine Köder im Blickfeld und kann sehr komfortabel zwischen den einzelnen Ködern wählen. Im hinteren Fach ist zusätzlich ein Netzfach mit Reißverschluss integriert in dem Dinge wie die eine Angellizenz, verschiedene Stahvörfächer  oder ähnliches Platz finden.
Um beim Köderwechsel noch schneller zu sein, bietet das Bag zwischen Tackle Box und Außenmaterial des Bags genügend Platz für vier bis fünf Köder. So braucht man nur den Reißverschluß einen Spalt öffnen um seine Köder zu tauschen und muss nicht einmal das Fach noch vorne klappen und die Tackle Box öffnen um seinen Plastikköder zu tauschen. Hat man seinen Köder gefunden und an der Spinnrute eingehängt, schließt man den sehr leichtgängigen Reißverschluss und schiebt das Bag unter seinem Arm auf den Rücken. Durch die Ergonomie des Tragegurtes flutscht das Bag fast von selbst auf den Rücken und hält dort auch bombenfest, ohne zu Verrutschen. Der Tragegurt ist sowohl weich, als auch kompakt gepolstert und beschert somit auch bei langen Sessions keinerlei Druckstellen am Körper.

Auf dem gepolsterten Schulterriemen befinden sich ein D-Ring, eine Tasche mit Reißverschluss an Vorder- und Rückseite sowie ein Zangen- und Scherenhalter.

 


Das eine, größere Fach unter dem Zangenhalter schafft locker Platz für eine Ersatzspule, zusätzliche Jig- Köpfe und anderes, “größeres” Tackle und ist wiederum mit einem großen, leichtgängigen Reißverschluss zu öffnen.
Fach für Aterienklemme inkl. SIcherung…

Darüber liegt das Fach für eine Arterienklemme. Die große Predator Forceps (Arterienklemme) passt perfekt in das dafür vorgesehene Fach und ist mit einer Spiralleine und einem Karabiner vor Verlust gesichert aber immer griffbereit. Hat man das Bag auf den Rücken geschoben, befindet sich am Brustteil des Tragegurtes ein weiteres, kleineres Fach mit Reißverschluss für Karabiner und andere Kleinteile. Zusätzlich besteht durch ein weiteres Fach mit Druckknopf die Möglichkeit eine Vorfachschere ohne Gefahr von Verlust  immer griffbereit zu haben. Auf den Rücken geschoben verhindert das dann darunter liegende Bag das Herausrutschen der Zange.

Im Großen und Ganzen ist das Sling Bag von Rapala perfekt auf den Sportangler abgestimmt und in seinen Anwendungsmöglichkeiten sehr durchdacht und ausgefeilt. Mach ich nun einen Kurzausflug ans Wasser, schnapp ich meine Spinnrute und mein Sling Bag und bin mir sicher, dass ich auf nichts vergessen habe, alles an seinem Platz ist und ich am Wasser auch nichts verlieren werde.



Wer entspannt und konzentriert spinnt, fängt besser!

Wie schon ganz am Anfang des Berichtes erwähnt, war das Sling Bag seine Anschaffung wert und machte sich schon nach den ersten paar Stunden am Wasser bezahlt, denn wer entspannt und konzentriert ist, fängt auf alle Fälle besser…


Material & Ausstattung
- zwei Tackleboxen
- Maße: ca. 31 x 23 x 11 cm
- Fach für Arterienklemme inklusive Spiralsicherung
- Netzfach für Vorfächer
- zwei Zusatzfächer für zweite Spule und anderes Kleinzeug
- Fach für die Vorfachschere mit Druckknopf zur Fixierung

FOX Safety Zone CC Abhakmatte

Top geschützt auch auf steinigem Untergrund…
An immer mehr Gewässern gehört mittlerweile eine Abhakmatte zur Pflichtausstattung, warum dann nicht gleich eine optimale Variante für den Raubfischangler? Jetzt nicht, weil genau auf diese Matte Raubfische so toll darauf aussehen -Nein- weil meistens Zander und Hecht auf Schotterteichen gefangen werden. Mit einer normalen Abhakmatte läuft man Gefahr, den Räuber durch mögliche spitze Steine am Boden doch noch zu verletzen. Nicht so bei dieser Variante. Die Abhakmatte hat zwei Ventile mit denen man zum Einen den Boden und zum Anderen die Seitenwände mit Luft befüllen kann. Somit bietet die FOX Safety Zone Carp Cradle einen optimalen Schutz, auch wenn der Raubfisch noch nicht ganz ausgetrillt ist und beginnt an Land lebendig zu werden. der Räuber kann einerseits durch die Seitenwände nicht von der Matte auf den Schotter- Untergrund rutschen und andererseits ist er gut gegen den harten Untergrund gepolstert.
Große Ventile & Schutzklappen mit
Klettverschluss…

Die Matte hat eine Größe von 940mm x 580mm (Innen 800mm x 440mm), hat Ösen für Häringe, um die Matte am Untergrund zu fixieren und hat geformte Griffe um den Räuber wieder unbeschadet in das Wasser zurücksetzen zu können. Für den Transport lässt man einfach die Luft über die beiden großen Ventile aus und rollt die ganze Matte zusammen. Verpackt kann die Matte dann in der mitgelieferten Tasche werden, welche nach meinem Empfinden ruhig etwas größer hätte ausfallen können… Es ist immer wieder ein wenig eine fudlerei, die Matte in die Tasche zu bekommen… Die Matte hat aber 2 Verzurrgurte mit denen man sich behelfen kann um sie in ein kompaktes Format zu bekommen.
Beim Transport braucht die Safety Zone Carp Cradle fast keinen Platz und kann locker im Rucksack oder in der Rutentasche verstaut werden. Da der Raubfischangler mal gern mit seinem Tackle weiter unterwegs ist, um an die secret Spots zu kommen, ist sie so auch bei weiteren Märschen immer mit dabei!

Nicht überall findet man so einen Golfrasen vor…

Sollte die Matte jemals durch einen spitzen Stein oder einen Drilling ein Loch bekommen, ist ein Flickzeug im Lieferumfang inbegriffen, mit dem man die Matte rasch wieder flott bekommt. Dazu kann man die ganze Schutzhülle aus Stoff über einen Reisverschluss entfernen und die Gummimatte im Inneren reparieren. Ich persönlich hab sie seit 3 Jahren und hatte noch nie ein Problem mit irgendwelchen Verschleißerscheinungen und  das aber nicht, weil ich keine Räuber fange ;-)

Fox bietet zwei verscheidene Ausführungen der Abhakmatte an:
Unhooking Mat
Für Fische bis 40lb+
Größe 970mm x 610mm Innenmaß 780mm x 420mm
Euro Unhooking Mat
für Fische bis 80lb
Größe 1230mm x 730mm Innenmaß 1040mm x 540mm



Material & Ausstattung:

- Aufblasbares, dickes PVC im Inneren
- lässt sich für einfachen Transport sehr klein zusammenlegen
- hat ein sehr geringes Gewicht
- kann durch große Ventile sehr schnell aufgeblasen und entleert werden

FOX Micron PS/ PSR Drop Off Alarm

Bleibt man in der Nähe des Spots, genügt der PS…

Heute möchte ich euch den Predator Drop Off Alarm von FOX vorstellen. Dieser Bissanzeiger wurde eigens nur fürs Raubfischen entwickelt und hat einige gravierende Vorteile gegenüber den Bissanzeigern die sonst so am Markt erhältlich sind. Ich hatte mir vor zwei Jahren den PS Drop Off Alarm aus England bestellt und war begeistert von der Idee hinter dem Bissanzeiger. Die Unterscheide zwischen dem PS- und dem PSR- Modell sind folgende: Das PS- Modell hat eine analoge Bauweise und ist im Gegensatz zur PSR Baureihe nicht mit dem RX2 Digital Receiver kompatibel. Diese Tatsache hat sich bei meinem ersten Modell das ich hatte -dem PS- vor allem beim Raubfischen als unangenehmer Nachteil herausgestellt…

Nicht weil ich mich gerne in die Kneipe ums Eck begebe, wenn ich meine Ruten ausgelegt habe, sondern weil man als Raubfischangler doch mal ganz gerne die Zeit nutzt um zwischendurch ein wenig Spinnen zu gehen und sich somit vom Angelplatz des Öfteren weit entfernt. Mir ist es einmal passiert dass ich auf Grund von starkem Wind leider den Bissanzeiger nicht gehört habe und somit einen Biss auf meiner Stationär- Rute verpasste. Deswegen hab ich heuer meine drei PS- Alarms gegen drei PSR- Alarms getauscht und gehe nun mit dem FOX RX3 Digital Receiver auch bei Spinnausflügen am See auf Nummer sicher.
Optimal für Zander, die Spule komplett offen…

Im Gegensatz zu den handelsüblichen Bissanzeigern für die Karpfenfischerei bringt man den Bissanzeiger auf dem hinteren Bankstick an. Er hat eine gummierte Rutenauflage und verhindert sommit das Verrutschen der Rute bei Auflage auf steilen Hängen. Der Lineclip und auch Bissindikator (oranges Teil unter der Spule auf dem Bild) wird an den Bankstick geklippt und die Schnur bei offener Spule in den Lineclip eingehängt. Ist der Bissindikator über der waagrechten Position, erzeugt er keinen Alarm, fällt der Bissindikator auf Grund eines Fallbisses unter die Horizontale oder wird die Schnur durch einen Biss aus dem Lineclip gezogen und der Bissindikator fällt nach unten, wird Alarm ausgelöst. Ein einfaches Prinzip aber sehr wirkungsvoll kann ich euch sagen. Diese Technik ermöglicht es, sogar bei sehr starkem Wind noch immer mit offener Spule zu fischen, was beim Raubfischen und vor allem beim Zander sicherlich ein großer Vorteil gegenüber normalen Bissanzeigern ist. Die Intensität des Lineclips kann man durch verdrehen des Bissindikatorkopfes fein justieren (vertikale Stellung -> Sehr sensibel; horizontale Stellung -> weniger Sensibel).

Detailaufnahme vom Lineclip oder auch Gate genannt…

Der Bissanzeiger selbst hat natürlich einen Drehregler für die Tonhöhe und eine zweite Drehregler für die Lautstärke. Zusätzlich werden verschiedene LED- Abdeckungen mitgeliefert (Blau, Rot, Gelb und Weiß). Ein weiteres sehr angenehmes Feature befindet sich in der Rutenauflage. In die Rutenauflage des Bissanzeigers ist ein Gummimembran verbaut. Durch das Einlegen des Rutengriffs in den Bissanzeiger wird durch das Gewicht der Druck im Membran erhöht und der Bissanzeiger über ein leises klacken -also einem Schalter- aktiviert. Nimmt man nun bei einem Biss die Rute aus dem Bissanzeiger, fällt der Druck im Membran ab und der Bissanzeiger oder besser gesagt der Alarm wird deaktiviert.

… und hier vom neuen PSR…

Sehr genial oder? Bei einem Run leuchtet die LED am Bissanzeiger je nach gewählter Farbabdeckung in der entsprechenden Farbe und auch der komplette Bissindikator in rot. Um die verschiedenen Bankstickdurchmesser abzudecken, werden 3 verschiedene Sets an Clips mitgeliefert. Das ganze Teil ist natürlich Wasserfest und hat unter der LED einen Schlitz für ein Beta- Light. Für den sicheren Transport wird der Bissanzeiger in einem Hardcase ausgeliefert.

Ein Video von Mick Brown zur Anwendung des PSR Drop Off Alarm gibt es unter foxnewsletter
Leider sind diese Teile bei uns schwer bis gar nicht zu bekommen und somit musste ich meine Drop Off Alarms aus England bestellen… aber es hat sich auf alle Fälle mega- ausgezahlt und ich möchte sie bei keiner Session am Wasser mehr missen!
Material & Ausstattung:
- eingebauter Funksender (PSR)
- wetterfester Ein- und Ausschalter
- sehr helle LED (verschiedene Farbabdeckungen)
- Hochleistungslautsprecher
- Schlitz für Betas
- Rutschfeste Rutenauflage aus Gummi
- Bissindikator leuchtet bei einem Run oder Drop Back
- Bissanzeigerkopf kann individuell auf die Schnurstärke eingestellt werden
- inkl. Hardcase für den sicheren Transport

FOX Supa Recliner

schmutzabweisender Stoff lässt keine Flecken zu…

In diesem Bericht möchte ich eines     meiner wichtigsten Angelutensilien etwas näher betrachten. Den Supa Recliner Chair von FOX… Ich möchte nicht wissen wie viele Stunden ich schon auf so einem Chair verbracht habe. Früher hatte ich ein anderes Modell und musste bemerken, dass es doch noch immer gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern gibt. Nur kurz ein paar Worte zu meinem alten Modell… Nach einem Jahr war die Verzahnung der Verstellschraube an der Rückenlehne abgeschert und somit konnte man eine Seite der Lehne nicht mehr so wirklich gut fixieren (Grund: einfach zu weicher Kunststoff). Die noch viel unangenehmere Sache des Chairs war das Metallgestänge direkt unter den Kniekehlen… nach ein paar Stunden in “gemütlicher” Sitzhaltung wäre fast eine Thrombosespritze notwendig gewesen um wieder Blut in meine beiden Beine zu bekommen. Der Metallrahmen war nicht abgesenkt und drückte deswegen unangenehm gegen den Oberschenkel.


Anders beim Supa Recliner Chair von FOX. Wie im Bild ersichtlich ist der Metallrahmen im vorderen Bereich abgesenkt die Sitzauflage ist zusätzlich sehr gut gespannt, so dass dieser wirklich sehr unangenehme Effekt hier nicht mehr auftreten kann. Die extra Polsterung und die breite Sitzfläche sorgen dafür, dass der Stuhl wirklich einer der komfortabelsten Stühle am Markt ist. Die Sitzfläche ist sehr straff verzurrt, ohne an irgendeiner Stelle Druckstellen zu erzeugen. Man fühlt sich fast so wohl wie in einem angenehmen Fahrzeugsitz eines Mittelklassewagens. Das hohe Rückenteil gibt extra Halt und das aus gewichtsparenden Aluminium gefertigte Gestell ist sehr sauber und präzise verarbeitet.


Die vier Beine des Chairs sind einzeln über feine Rasten zu verstellen und somit ist auch auf einem noch so unebenen Untergrund ein fester, wackelfreier Stand möglich.


Supa Recliner Chair im
zusammengeklappten Zustand…

 

Unten an den Beinen sind flach anliegende Komfort- Schlammfüße angebracht, um erstens ein Versinken der Stuhlbeine auf weichem Untergrund so gut wie möglich zu verhindern und zweitens den Zeltboden zu schonen. Das Fox Cam Lok Verstellsystem für die Rückenlehne ist von stabiler Qualität und hat vor allem eine rechteckige Verzahnung, welche sich dadurch nicht so leicht abnützen kann. Es ermöglicht ein Verstellen um 90 Grad bis fast horizontal. Das einzige was vielleicht am Stuhl zu bemängeln ist, ist die Tatsache, dass man die ausgeklappten Beine auf keine Art und Weise fixieren kann. Somit wird ein verrücken des Chairs im sitzenden Zustand zu einer gefährlichen Sache bei der man sich auch schon mal die Finger am Gestänge einklemmen kann. Ich denke mir, es kann nicht so eine schwierige Aufgabe sein einen Fixierungsbolzen am Gestänge anzubringen, der den Rahmen mit den Beinen automatisch bei ausgeklappter Stellung fixiert. Also dieser Punkt wäre an diesem Stuhl wirklich noch verbesserungswürdig… Im zusammengeklappten Zustand ist der Chair einfach und handlich zu transportieren und mit einem Gewicht von ca. 6kg ein echtes Leichtegwicht in seiner Komfortklasse. Als FOX vor über 15 Jahren den ersten Recliner Stuhl auf den Markt brachte war dieser eine kleine Sensation. Unzählige Weiterentwicklungen und Verbesserungen resultierten in diesem Evolution Recliner Chair!

Material & Ausstattung
- Aluminium-Gestell
- Gewicht: ca. 6kg
- Hohes Rückenteil gibt extra Halt
- Voll verstellbar
- Cam Lok-Mechanismus

- Extra breites Gestell – 570mm